
Der IBM-PC war als offenes System konzipiert und galt als wichtiger Business- und gehobener Consumer-Computer für einen breiten Markt.
Eine Vorschau, wozu PCs später in der Lage sein würden, lieferte 1982 Hewlett-Packards HP 9000. Auf dem Workstation-Vorgänger ließ sich ein beispielweise ein Auto skizzieren, das man im Anschluss dreidimensional betrachten konnte. Das System wurde vom ersten 32-bit-Prozessor angetrieben und daher auch "Desktop-Mainframe" genannt. Die Performance schlug sich freilich auch im Preis nieder. Rudolf Gruber, Category Manager Mobile Products bei HP: "Jeder Computer war damals ein strategisches Investitionsgut."
Das Informationszeitalter
1982 wurden in Westeuropa 392.000 Computer verkauft, in den USA waren es laut Zahlen der Marktforscher von Dataquest bereits 2,8 Millionen - ein Wert, der sich in den beiden Jahren davor jeweils verdoppelt hatte. Rund 100 Anbieter versorgten den Markt. Heute werden weltweit an die 240 Millionen Exemplare verkauft - so Gartners Erhebungen für 2006.

„Österreich war und ist ein Technikvorreiter. Die Leute wollten immer das Neueste vom Neuen.“ - Kurt Veigl, IBM
Doch auch andere Lektionen galt es zu lernen. Die Einführung des Computers im Arbeitsalltag bedeutete ständige Veränderungen. Anstelle einer gleichbleibenden Aufgabe trat lebenslanges Lernen.
Autor Rosenblatt schließt seine Betrachtungen zum Aufstieg des PC mit Referenzen an Antonin Dvoraks "Neue Welt"-Symphonie: "Die Sonne geht im Westen auf. Spielen Sie, Herr Dvorak. Eine neue Welt taucht wieder auf, am Desktop. Sag, siehst du sie? Die wichtigsten Kreditkarten werden akzeptiert."



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Dr. Eric Scherer ist Geschäftsführer des anbieterunabhängigen Beratungs- und Marktforschungsunternehmens i2s. Er gilt als einer der führenden ERP-Experten und ist Initiator der ERP-Zufriedenheitsstudie. 