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Stadt Wien zeichnete Präsident Bohmann aus

25. Österreichischer Zeitschriften-Preis

Der ÖZV vergab den 25. Österreichischen Zeitschriften-Preis - die Stadt Wien zeichnete Präsident Bohmann aus.

Mit der Veranstaltung im WienerRathaus konnte der ÖZV ein zweifaches Jubiläum feiern: Nicht nur den Zeitschriften-Preis gibt es seit einem Viertel Jahrhundert, auch der Präsident des Verbandes, KR Dr. Rudolf Bohmann, ist seit 25 Jahren im Amt. Bürgermeister Dr. Michael Häupl würdigte auch die unternehmerische Tätigkeit Rudolf Bohmanns und überreichte ihm das Große Silberne Ehrenzeichen - als sichtbares Dankeschön seiner Heimatstadt Wien. (Foto: Petra Spiola)

"Der Zeitschriften-Journalismus verlangt im Wettbewerb mit den elektronischen Medien eine besondere Qualifikation. Das Schlüsselwort lautet ‚gut recherchiert' - nicht der ‚schnelle Sager' ist entscheidend, sondern die wohl vorbereitete Arbeit, die fundierte Information steht im Vordergrund."

Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl ließ anlässlich der heuer zum 25. Mal stattfindenden Verleihung des Österreichischen Zeitschriften-Preises im Stadtsenats-Sitzungssaal des Rathauses keinen Zweifel daran, dass ihm nicht alle journalistischen Aktivitäten Freude bereiten, wobei an manchen Entwicklungen auch die Politik mit ihrer ‚Jagd nach der Schlagzeile' ihren Anteil habe. Er gratulierte dem ÖZV und den Preisträger/-innen zu ihrem Erfolg im Bemühen um einen qualitätsvollen Journalismus.

ÖZV-Präsident KR Dr. Rudolf Bohmann hatte einleitend zur Jubiläumsveranstaltung die besondere Situation der Zeitschriftenverlage dargestellt: Wie bei allen Medien hängt der Erfolg weitgehend von der Qualität ihrer Mitarbeiter ab, die in diesem Fall aber neben der journalistischen Begabung auch die Fähigkeit mitbringen müssen, oft schwierige Sachverhalte so aufbereiten und darstellen zu können, dass sie für ihre Leserzielgruppe verständlich und leicht konsumierbar sind.

Der erste Preis für den Beitrag "Mit letzter Kraft" - erschienen in der "Autorevue", Verlagsgruppe NEWS - ging an Mag. Stefan Schlögl. Der zweite Preis wurde Anna Christina Neubauer für den Artikel "Health Claims: Gesunde Lebenshilfe?" verliehen, erschienen in der Zeitschrift "Cash" aus dem Manstein Verlag. Die perfekte journalistische Darstellung war auch für die Vergabe des dritten Preises an Klaus Kamolz ausschlaggebend. Mit seinem Beitrag "Yentl und die Ärzte", erschienen in der Zeitschrift "Forschen und Entdecken" aus dem Bohmann-Verlag, stellt er einen besonderen Aspekt der Gender-Medizin dar.

Zum dritten Mal wurde auch der "Förderungspreis für Jungjournalistinnen und -journalisten" vergeben. Er ging an Ing. Andrea Thek für den Artikel "Die Pelargonien-Gesellschaft", erschienen in der Zeitschrift "Garten+Haus" aus dem Österreichischen Agrarverlag. Obwohl diese besondere Form eines Preises in den Statuten nicht ausdrücklich vorgesehen ist, wurde der Zeitschrift "Der Vierzeiler", herausgegeben von Prof. Hermann Härtel bzw. dem Steirischen Volksliedwerk, von der Jury eine besondere Anerkennung zuerkannt.

Der ÖZV, der rund 160 Verlage mit mehr als 450 Publikationen und einer Gesamtauflage von über 12 Millionen Exemplaren vertritt, verfolgt mit der Vergabe des Österreichischen Zeitschriften-Preises seit 25 Jahren das Ziel, diese besondere Qualität des Zeitschriften-Journalismus zu fördern.

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