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Netz & Telekom

Kolumne: Green-IT

Der grüne CIO

IT-Manager spielen die Schlüsselrolle auf dem Weg zu einer umweltfreundlichen IT. Green IT ist 2007 zum regelrechten Marketing-Hype mutiert. Die weltweite Klimawandel- Diskussion kam da als Aufhänger gerade recht.

IKT verursacht laut Gartner zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes und steht damit als Treibhaus-Sünder auf einer Stufe mit dem Flugverkehr. Rechenzentren verbrauchen bis zu 100 Mal mehr Energie als normale Büroflächen. Technologischer Fortschritt und Raumnot bringen eine immer höhere Packungsdichte bei Prozessoren und Speichern. Im Schnitt werden bereits zwei Drittel des Energieverbrauchs allein von der (sehr oft inneffizienten) Kühltechnik gefressen.

Diese Probleme in Kombination mit den empfindlich gestiegenen Energiekosten sind es, die Betreiber und Hersteller zunehmend sensibilisieren, nicht etwa die plötzlich erwachte Umweltverantwortung. Das allzeit aktuelle Thema Kosteneffizienz hat ein grünes Mäntelchen umgehängt bekommen.

Ist Green IT bloß eine PR-Masche?

Nicht nur. Es gibt auch viele ernsthafte Ansätze. Aber letztendlich bestimmt die Nachfrage das Angebot. Wenn Green IT nachhaltig zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen soll, muss sie in den Rechenzentren flächendeckend umgesetzt werden. Dort fehlt aber oft noch die nötige Awareness.

Der deutsche Berater Experton Group hat erhoben, dass 90% der IT-Chefs ihren Energieverbrauch gar nicht kennen, da er in den allgemeinen Betriebskosten der Firma aufgeht. Eine Einbeziehung ins IT-Budget würde das Bewusstsein sicher schlagartig schärfen und zu Einsparungen motivieren, weil diese dann unmittelbar der IT-Abteilung zugute kämen. Experton rät den IT-Verantwortlichen überhaupt gleich zur Flucht nach vorn, indem sie sich anhand eines Vier-Punkte-Plans als "GreenCIO" positionieren:

  • Übernehmen Sie die Verantwortung für alle Umweltbelange der IT.
  • Nutzen Sie Konsolidierung, Virtualisierung und System-Management.
  • Greifen Sie innovative Lösungen im Bereich Kühltechnik und Nutzung der Abwärme auf.
  • Kommunizieren Sie den Status Quo und die schrittweisen Verbesserungen aktiv in Ihrem Unternehmen.

Auf diese Weise tut man der Umwelt was Gutes, hilft dem Unternehmen beim Sparen und verbessert nachhaltig die eigene Position, so Experton. Das wäre doch was!

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Green IT

Green IT - IKT verursacht laut Gartner zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes und steht damit als Treibhaus-Sünder auf einer Stufe mit dem Flugverkehr. Rechenzentren verbrauchen bis zu 100 Mal mehr Energie als normale Büroflächen. Technologischer Fortschritt und Raumnot bringen eine immer höhere Packungsdichte bei Prozessoren und Speichern. Im Schnitt werden bereits zwei Drittel des Energieverbrauchs allein von der (sehr oft inneffizienten) Kühltechnik gefressen.

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