Solch ein Public Display, wie es vorwiegend auf Airports, Bahnhöfen, Konferenzen, Newsrooms oder etwa noblen Flagship-Stores zum professionellen Einsatz gebracht wird, ist der LCD-Schirm MultiSync LCD6520. Es besitzt 65-Zoll-Diagonale und kann - je nach Art der geplanten Montage - in einer optimierten Version für Portrait (hochkant) oder Landsscape (horizontal) erworben werden. Eine Zielgruppe für die neuen Displays ist die Plakatwerbung, die jetzt auf Flüssigkeitskristalle statt auf Papier setzen soll. Statische und unflexible Werbeaufsteller bis zu einer Diagonale von 165 cm können in voller Größe ersetzt werden, erläutert der Hersteller.
Die neuen MultiSync Geräte sind seit Dezember um rund 13.400 Euro im Handel erhältlich. Drei Jahre Herstellergarantie erstrecken sich auch auf die Hintergrundbeleuchtung. Wobei die LCD-Technologie nach wie vor „zu den Energiesparmeistern zu zählen ist“, betont Peter Kroyer, NEC Business Development und Marketing Europa. Gegenüber den Plasma-Geräten verbrauchen die LCD-Flachbildschirme demnach weiterhin um rund 30 Prozent weniger Strom. „Doch bei sich schnell aufbauenden und bewegten Bildern wie bei Sportübertragungen hat Plasma in der Farbtiefe und Brillanz doch knapp die Nase vorne.“ Auch wenn die LCD-Technologie gegenüber Plasma, wie es heißt, Marktanteile gutmachen konnte.
Public Viewing
Das formschönen Plasma Sync 60XM5, ist ein Public Viewing System, das Hotellobbies, Firmenatrien oder Entrees aufwerten kann. Das 60XM5 ist laut Kroyer auch erste Wahl, wenn auf Messen oder bei Events richtig große und eindrucksvolle Bilder präsentiert werden sollen. Gehandelt um rund 8.329 Euro sind die Geräte HD Ready und verfügen über einen 10-fachen-Programm-Timer. Wobei sich die Varianz im Einsatz noch steigern lässt: Text-Ticker, teilbarer Bildschirm mit dem Bild-im-Bild-/ Bild-an-Bild Modus, 3-2/2-2 Pulldown Converter und digitaler Zoom bis 900% Prozent. Eine Video Wall mit bis zu 25 Geräten ist möglich.
Wide Format im Office-Einsatz
Für den Einsatz im Office wird man es zwar kleiner, aber keineswegs schmäler geben können. Wenn es nach NEC-Manager Kroyer geht, wird der 24-Zöllner zusehends zum Standard gehören. „Längst hat das 24-Zoll Wide Format gezeigt, dass es den Bedürfnissen des Marktes genau entspricht.“ Den Display-Experten im München, dem europäischen Headquarter von NEC, gilt das Wide Format als „idealer Nachfolger von 20- oder 21-Zoll 4:3 Bildschirmen". Bietet es doch respektable 20 Prozent mehr Bildfläche und damit ausreichend Platz für eine komfortable Darstellung von Toolbars oder zusätzlichen Fenstern.
"Weitreichend" sind dabei die Einsatzmöglichkeiten des neuen LCD2470: es zielt auf Grafikanwender ebenso wie auf Planer und Techniker, die ihr Kerngeschäft mit CAD/CAM Applikationen erledigen. Eine DVI-Schnittstelle mit HDCP gehört ebenso zur Ausstattung wie ein höhenverstellbarer Standfuß, hohe Einblickwinkel oder eine TCO’03 Zertifizierung.



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8/2011
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Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. 