"Ziel unserer "grünen" IT Veranstaltung war IT Managern effiziente Möglichkeiten aufzuzeigen, um Strom und Kosten zu sparen, mit Energie überlegt umzugehen und so einen nachhaltigen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten", betont Joachim Seidler, Branch Manager der IDC Österreich. Unabhängige Partner, wie Dr. Bernd Schäppi, Österreichische Energieagentur und DI Andreas Karner, KWI Consultants GmbH sowie IT Anbieterunternehmen wie z.B. T-Systems, Brocade Communications, VMware, Hitachi, Sun Microsystems, Interxion und IBM referierten und diskutierten rund um die Themen "Green IT", Serveroptimierung, ökofreundliche Storagelösungen, grüne Datenzentren, Virtualisierung und Energieeffizienz.
Laut dem IDC Green Survey achten bereits mehr als 50% der Kunden bei der Wahl des IT Anbieters darauf, wie "grün" dieser ist. Fast 80% der befragten IT Manager gaben an, dass Green IT in ihrem Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der Hauptgrund auf "Grüne IT Initiativen" aufzuspringen, ist ein wirtschaftlicher: die operative Kostenersparnis.
Überlegt mit Energie umzugehen ist die zeitgemäße Antwort auf hohe Betriebskosten und ein steigendes Umweltbewusstsein. Das Consultingunternehmen KWI macht sich in diesem Bereich gemeinsam mit dem neuen klima:aktiv Programm des Lebensministeriums stark und berät Unternehmen zum Thema energieeffiziente Geräte kaufen und nutzen. "Neben Funktion und Anschaffungskosten ist besonders der Stromverbrauch von Geräten ein sinnvolles Kaufkriterium. Der Kauf des energieeffizientesten PCs bringt 38 % Stromkostenersparnis - ohne jeglichen Komfortverlust und war zugleich einer der preisgünstigsten", betont Karner.
Server und die dazugehörige technische Infrastruktur wie beispielsweise Kühlung, Stromversorgung und Netzwerkkomponenten haben heute bereits einen wesentlichen Anteil am Stromverbrauch in Büros und Rechenzentren. "Die Zunahme des Energiebedarfs kann schon mit moderaten Maßnahmen zur Unterstützung von Energieeffizienz im Bereich der Server-Hardware und Infrastruktur reduziert werden", ergänzt Schäppi von der Österreichischen Energieagentur. Der Energieverbrauch im Jahr 2011 könnte so gegenüber einem "Business as Usual"-Szenario um ca. 25% reduziert werden.
Forcierte Projekte in diesem Umfeld können bis zum Jahr 2011 sogar jährliche Energieeinsparungen von über 50-60% oder Kosteneinsparungen von bis zu 7 Mrd. € bewirken.
Grüner Sinneswandel in IT Branche
Laut IDC-Research ist für jeden Dollar, der in Computer Hardware investiert wird, mit zusätzlichen Energiekosten von 50 Cent zu rechnen, in vier Jahren werden es bereits 71 Cent sein. Klimawandel, globale Erderwärmung und die Tatsache, dass die IT-Branche als Umweltsünder gilt, lässt die Unternehmen umdenken. Grüne IT Initiativen, wie umweltfreundliches Design, Produktion, Entwicklung und Recycling von IT-Produkten und dazugehörigem Material sind das Statement der IT-Anbieter, sich für nachhaltigen Ressourceneinsatz stark zu machen und waren die Kernthemen des ersten IDC Green Day.





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8/2011
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Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 