Archivbänder werden gelagert und verstauben. Die Hardware wird erneuert und die meisten Software-Anwendungen werden mehrmals ersetzt. Und plötzlich werden jahrelang archivierte Informationen wieder für ein Projekt oder zur Prüfung benötigt . Kroll Ontrack bietet Ihnen in solchen Fällen maßgeschneiderte Lösungen an - selbstverständlich unter Einhaltung der Vertraulichkeit und der Datenschutzbestimmungen
Die schnelle Entwicklung der Informationstechnologie und der immer wieder stattfindende Wechsel von Hardware, Betriebssystemen und Software stellen auch neue Herausforderungen an die Aufbewahrung und Verfügbarkeit von archivierten Daten. Nach Expertenmeinung ändern sich die Dateiformate etwa alle fünf Jahre grundlegend. Betriebssysteme oder Programme sind nach spätestens 30 Jahren hoffnungslos veraltet. Die neuen Lesegeräte können alte Informationen nicht mehr auslesen. Die Experten von Kroll Ontrack raten daher dazu, alle fünf Jahre eine Datenkonvertierung durchzuführen.
Grundsätzlich gibt es drei Konstellationen, in denen eine Konvertierung nötig wird: Überführung von Daten aus einem alten in ein neues System (Anwendungs- oder Betriebssystemwechsel), Überführung zwischen zwei verschiedenen aktuell verwendeten Systemen und Anwendungen oder auf Hardware-Ebene die Überführung von einem alten Medium auf ein neues (Medienkonvertierung).
Datenkonvertierung wird in den nächsten Jahren immer wichtiger werden, weil die Uhr zahlreicher digitaler Informationen demnächst abläuft. Wie die Datenrettung und die nachhaltige Datenlöschung ist Datenkonvertierung auch ein integraler Bestandteil von Datenverfügbarkeit und IT-Sicherheit in Unternehmen. Denn das digitale Gedächtnis eines Unternehmens oder einer Behörde lässt sich mit Expertenwissen von Kroll Ontrack durchaus auffrischen bzw. wiederherstellen. Und Informationen sind im Zweifelsfall Geld wert.





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8/2011
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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 