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Backuplösung von Iomega bei der B+M Gruppe

Backup im Mittelstand

Backup-Strategie mit Wechseldatenträger beim Trockenbauspezialisten B+M Gruppe.

Bei den REV-Produkte von Iomega handelt es sich um eine Wechseldatenträgerlösung, die auf Festplatten- Technologie basiert und die Vorteile von Sicherungsmedien wie Bandlaufwerken bzw. optischen Medien mit den Vorteilen einer Festplatten-basierten Datensicherung vereinen möchte.

Die B + M Gruppe ist ein 1963 in Wien gegründetes Familienunternehmen. Der Fachhandel für Trockenbauprodukte ist inzwischen mit 57 Handelsstandorten in Deutschland, Österreich, Italien und Osteuropa sowie in vier Industriestandorten in Österreich, Deutschland, Serbien und Ungarn vertreten. Mit inzwischen 570 Mitarbeitern und einem Umsatz von 213 Mio. Euro ist der Spezialist für Hightech-Produkte für den Trockenbau in vielen europäischen Ländern Markt führend.

Wenn es um Kundendaten und andere Abrechnungs- und Abwicklungsvorgänge geht, kann nichts dem Zufall überlassen werden, denn davon lebt jedes Handelsunternehmen. Dem Backup der Geschäftsdaten wird daher oberste Priorität zugemessen. Seit 1996 hatte die B + M Gruppe Colorado und DAT Streamer verwendet. Das zu sichernde Datenvolumen lag damals bei ca. 800 MB.

Spätestens seit der Umstellung auf Windows 2003 ist das Datenvolumen jedoch enorm angestiegen. Die rechtlichen Änderungen in Deutschland hinsichtlich der Speicherfrist von Daten konnten mit den herkömmlichen Bändern nicht mehr eingehalten werden. Daraufhin dachte die Geschäftsleitung darüber nach, auf externe Festplatten umzusteigen, doch war man besorgt über die Sorgsamkeit der Mitarbeiter, den Faktor "Mensch" also, beim Handling der Festplatten.

Die Nachteile der Bandlaufwerke waren dem IT-Leiter Rudolf Büchner schon lange ein Dorn im Auge: Die Kontrolle der Bandinhalte war mit einem hohen Zeitaufwand verbunden. Immer wieder gab es Probleme mit der Verfügbarkeit der Bänder. Auch das tägliche Wechseln der Bänder war kompliziert und zeitaufwändig. Da der IT-Leiter insgesamt 25 verschiedene Standorte alleine betreut, suchte er eine Backup-Lösung, die jederzeit auch von Laien bedient und kontrolliert werden kann.

HD-basierte Wechseldatenträger als Alternative

„Da ich jährlich 40.000 bis 50.000 km in Europa zwischen den einzelnen Niederlassungen hin- und herpendle, brauche ich Lösungen, auf die ich mich verlassen kann und die von jedem Mitarbeiter bedient werden können“, so Rudolf Bücher IT-Leiter, B + M

Der IT-Lieferant TEC-Company brachte den IT-Entscheider Rudolf Büchner auf eine passendere Idee, die genau auf die Bedürfnisse der internationalen B + M Gruppe zugeschnitten ist: Die auf Festplattentechnologie basierenden REV-Laufwerke sind für ein einfaches Handling durch jeden Anwender konzipiert. Es entsteht kein Schaden bei falscher Bedienung, wie es bei den Bändern der Fall ist. Nachdem die ersten Tests einwandfrei und unkompliziert verliefen, wurden sämtliche Standorte in Europa mit dem REV-basierten Backupsystem ausgestattet.

Inzwischen wird in jeder Niederlassung der Unternehmensgruppe in ganz Europa mit Iomega REV-Laufwerken gesichert. Das Datenvolumen beträgt pro Niederlassung und Server zwischen 15 und 25 GB. Allein in Deutschland sichern derzeit 23 Laufwerke täglich Daten von 133 Mitarbeitern an 21 Standorten, ein Gesamtdatenvolumen von ca. 500 GB. Europaweit sichern die eingesetzten Laufwerke damit täglich ein Datenvolumen von ca. 1 TB. Die SQL-Server sind mit der Software Acronis True Image ausgestattet. "Die REV-Laufwerke sind ja von Haus aus sehr schnell. Mit der passenden Software sind sie sogar doppelt so schnell", so IT-Leiter Rudolf Büchner.

Im Moment laufen die Workstations alle auf Windows XP, die Umstellung auf Windows Vista wird in der IT-Abteilung zur Zeit getestet. Spätestens mit der Umstellung auf das neue Betriebssystem ist abzusehen, dass sich das Datenvolumen bedeutend erhöhen wird. "Sobald sich eine Niederlassung der Kapazitätsgrenze nähert, wird sie auf REV 70 umgestellt", erklärt Büchner. Die REV-Medien von Iomega sind derzeit in den Kapazitäten 35 GB und 70 GB erhältlich.

Mitarbeiter eingebunden

Entsprechend der Fimenphilosophie von B + M werden die Mitarbeiter an jedem Standort dazu angehalten, Verantwortung zu übernehmen - nicht nur für das Geschäft, sondern auch für ihre Daten. In jeder Niederlassung sind jeweils zwei Mitarbeiter für das Backup der Unternehmensdaten verantwortlich. Sie tauschen täglich (Montags bis Freitags) das Medium aus, so dass insgesamt pro Standort lediglich fünf Medien für das komplette Backup notwendig sind. Die Buchhaltungsstandorte Regensburg und Berlin sichern die Abrechnung zusätzlich je über ein gesondertes REV-Laufwerk. "Da ich jährlich 40.000 bis 50.000 km in Europa zwischen den einzelnen Niederlassungen hin- und herpendle, brauche ich Lösungen, auf die ich mich verlassen kann und die von jedem Mitarbeiter bedient werden können", so der IT-Leiter.

Aus Sicherheitsgründen werden die Medien entweder in einem feuersicheren Tresor oder in einem anderen Bauabschnitt als der Server aufbewahrt. Außerdem schützt sich das Unternehmen vor Diebstahl sowie Verlust durch Passwort und Verschlüsselung. "Mit der REV-Lösung von Iomega ist der Albtraum eines Systemabsturzes abgefangen, denn ebenso schnell wie die Daten gesichert werden können, kann ich auch gesicherte Daten wieder herstellen", so Rudolf Büchner.

Über die REV-Technologie
Bei den REV-Produkte von Iomega handelt es sich um eine Wechseldatenträgerlösung, die auf Festplatten-Technologie basiert und die Vorteile von Sicherungsmedien wie Bandlaufwerken bzw. optischen Medien mit den Vorteilen einer Festplatten-basierten Datensicherung vereinen möchte. Die Laufwerke verhalten sich im Datenzugriff und bei der Datenübertragung wie Festplatten und bieten, so der Hersteller, bis zu achtmal schnellere Zugriffszeiten und Datentransferraten als Bandlaufwerke.

 

www.iomega.com

 

 

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Dr. Manfred Wöhrl

Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. ..mehr..

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