Siemens PLM Software, ein Geschäftsgebiet des Siemens-Bereiches Automation and Drives (A&D), bringt Teamcenter 2007 auf den Markt, die neueste Version seines digitalen PLM-Software-Portfolios. Teamcenter 2007 basiert auf einer Serviceorientierten Architektur (SOA) und stellt umfassende "End-to-End"-PLM-Lösungen bereit. Mit Hilfe einer einzigen Quelle an Produkt- und Prozesswissen soll es noch höhere Produktivität für Fertigungsunternehmen schaffen.
Bei der Entwicklung von Teamcenter 2007 lag ein Fokus auf der Reduzierung der gesamten PLM-Betriebskosten durch mehrere Erweiterungen. Eines der Beispiele dieser Betriebskostenreduzierung findet man in der neuen integrierten Entwicklungsumgebung (Business Modeler Integrated Development Environment - BMIDE). Sie ermöglicht es, die Software zu konfigurieren statt durch aufwendige Programmierung (customizing) an die jeweiligen Anforderungen anzupassen. Durch Templates und Server-Synchronisation lassen sich die Anpassungen zudem schnell auf verteilte Standorte übertragen.
Einsparungen bringt auch die Vereinheitlichung aller produktrelevanten Daten, die den Informationszugriff, unabhängig vom Aufenthaltsort und der Verantwortlichkeit des Endanwenders, möglich machen soll. Diese Informationen lassen sich dann zusammen mit ergänzendem Prozesswissen zum Beispiel für eingebettetes Anforderungsmanagement nutzen. Dadurch wird es möglich, Anforderungen direkt mechanischen, elektrischen, elektronischen und Software-Systemen zuzuordnen und Auswirkungen von Änderungen transparenter zu machen.
Ein Ziel ist auch die Erleichterung des Stücklisten-Management mit Hilfe neuer Tools, die komplexe Produktrelationen analysieren und darstellen. Die Konstruktions-Stücklisten werden mit den Unternehmens-Stücklisten abgeglichen und können bearbeitet oder mit Redlining-Funktionen gekennzeichnet werden.
"Wir haben auf die Marktbedürfnisse gehört und die Herausforderungen globaler Fertigungsunternehmen verstanden", zeigt sich Chuck Grindstaff, Executive Vice President of Products bei Siemens PLM Software, optimistisch.




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Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 