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Strategien

Förderung

Innovations-Scheck: Offensive für die Kleinen

Um Forschung und Entwicklung auch für jene Unternehmen nutzbar zu machen, die weder eine eigene Forschungsabteilung noch ausreichende Budgets für den Zukauf von Forschungs-Dienstleistungen haben, startete Anfang November ein neues Programm: Der Innovations-Scheck.

Diese gemeinsame Initiative der Ministerien für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) sowie Wirtschaft und Arbeit (BMWA) soll kleinen Unternehmen helfen, Hemmschwellen auf dem Weg zu Forschung und Technologie zu überwinden.

Die Innovations-Schecks in Höhe von je 5.000 Euro werden an kleine Unternehmen vergeben, die damit Forschungsdienstleistungen externer Organisationen zukaufen können. Zu diesen Dienstleistungen zählen etwa Ideenstudien, Projektplanung, Marktstudien, Analyse, Beratung und Training.

Der österreichische Innovationsscheck folgt einem Beispiel aus den Niederlanden. Aber auch auf EU-Ebene gab es (früher) im Rahmen des Programmes CRAFT die Möglichkeit zur Förderung von Auftragsforschung (KMU und Forschungsinstitute). Das Ziel der österreichischen Initiative ist das Heranführen von KMU an externe F&E und dadurch eine Verbreiterung der österreichischen Forschungs- und Innovationsbasis.

Ab sofort werden von der Forschungsförderungsgesellschaft die Schecks zu je 5.000 Euro zur Verfügung gestellt, die die Unternehmen bei Universitäts- und Fachhochschulinstituten, anderen Forschungseinrichtungen oder auch Kompetenzzentren eintauschen können. Das Projekt "Innovations-Scheck" richtet sich in der Pilotphase an Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern bzw. weniger als zehn Mio. Euro Umsatz oder Bilanzsumme.

Ziel dieser Initiative ist, die heimische Basis an innovativen Unternehmen zu verbreitern, und auch den Wissenstransfer zwischen kleinen Unternehmen und Forschungsinstituten zu intensivieren. Nicht zuletzt soll auch die "Schwellenangst" vor Forschung und Entwicklung genommen werden.

Der Innovationsscheck kann bei der FFG unter www.ffg.at/innovationsscheck beantragt werden. Nach einer kurzen und unbürokratischen Prüfung der formalen Voraussetzungen wird der Innovationsscheck zugesandt. Die Unternehmen können die für sie richtige Forschungseinrichtung (Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen) auswählen oder sich den bestgeeigneten Partner vermitteln lassen.

Diese Partner erarbeiten in Abstimmung mit dem Unternehmen Studien zur Umsetzung innovativer Ideen, Machbarkeitsanalysen, Business-Modelle etc. Die erbrachte Leistung wird mit dem Innovationsscheck abgegolten. Der Scheck kann einmal pro Jahr bezogen werden.

Nähere Infos: www.forschungschafftarbeit.at

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MONITOR-Autoren
Alexander Hackl

Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. ..mehr..

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