Vor einem Jahr wurden bei WatchGuard die Karten neu gemischt. Der "schwächelnde" US-Anbieter von UTM-Lösungen (Unified Threat Management) wurde von der Investorengruppe Francisco Partners und Vector Capital übernommen und einer strategischen Neuausrichtung unterworfen. Mit der Neuordnung des Geschäftes in Europa wurden auch die deutschsprachigen Länder reorganisiert - und damit rückte auch Österreich stärker in den Fokus.
Während WatchGuard auf dem deutschen Markt seit Jahren sehr gute Geschäfte macht, wie Terretory Sales Manager Peter Bück im Gespräch mit dem MONITOR erläutert, war man in Österreich kaum präsent. Das soll sich jetzt durch den Aufbau eines Vertriebsnetzes ändern. Außerdem soll dem Markt und den Resellern die "Securitykompetenz von Watchguard" verstärkt zur Kenntnis gebracht werden. Bück sieht in Österreich noch viel Potential, auch wenn der Markt bereits hart umkämpft ist und auf den Preis drückt.
Das Unternehmen fokussiert mit seinen appliance-basierten Lösungen auf Unternehmensgrößen von bis zu 3.000 Mitarbeitern. In diesem Segment klein- und mittelstandsorientierter UTM-Appliances möchte man vor allem mit einfacher Administrierbarkeit und langjährigem technischem Know-how punkten. So soll beispielsweise ein heuristischer "Zero-Day-Schutzmechanismus", proaktiv vor Angriffen aus dem Web schützen, bei denen bisher kein Virus oder Schadenspotenzial entdeckt werden konnte.




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Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. 