Wichtig ist in diesem Zusammenhang, welche Kabel und Anschlusskomponenten verwendet werden. Der "noch geltende Standard" nach Kategorie 6 (Klasse E) wird derzeit überarbeitet, weil er inzwischen den "Stand der Technik" nicht erfüllen kann. Im Bezug auf eine problemlose Zukunft sollte man auf bereits greifbare 10Gb-Komponenten oder die bereits genormte Kategorie 7 (Klasse F) setzen.
Der Bedarf an immer höher werdenden Geschwindigkeiten beginnt in den Rechenzentren. Dort wird bereits mit der Einführung von 40Gbit/s begonnen. Derzeit liegt der "Stand der Technik" bei Kupferkabeln bei 10Gbit/s. 10GbE (10 Gigabit Ethernet) wird natürlich hauptsächlich in Backbones eingesetzt, wo es bereits 1GbE-Leitungen zum Anwender gibt.
Um das Jahr 2010 wird der nächste technische Schritt erwartet. 40GbE wird von den Netzbetreibern favorisiert, da sich diese Schnittstelle relativ einfach mit den Weitverkehrsstandards Sonet und SDH verträgt. 100GbE, als logische Fortführung der bisherigen Zehnerpotenz, wird von Rechenzentrums-Netzwerkern bevorzugt. Untersuchungen haben ergeben, dass 55Gbit/s über eine Klasse "F" Verkabelung bereits möglich sind - derzeit zwar nur über 5 bis 10 Meter, was aber für viele erste Anwendungen in Rechenzentren ausreicht.
Viel Wissenswertes über das angesprochene Thema vermittelt die Firma KSI, Kontakt-Systeme Inter GmbH. Es werden kostenlose Informationsseminare für Entscheidungsträger und günstige Zertifikations-Workshops für Montageperson angeboten. Als NEXANS-Distributor werden aber auch Informationsveranstaltungen in Firmen abgehalten, die größere Personalbereiche informieren und schulen wollen.
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8/2011
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Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 