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ERP-Guide

LogistikPur

Unternehmen erfolgreich führen

Mit der richtigen Softwareunterstützung können auch kleine und mittelständische Unternehmen nachhaltig erfolgreich sein.

Werner Hehenwarter

Durchschnitts- berechnungen wie sie vielerorts üblich sind, machen das schlechte Produkt / Projekt besser als es ist." - Ing. Werner Hehenwarter ist Geschäftsführer von LogistikPur

Innovative, marktgerechte Produkte sind die Basis und oft auch der Grund sich selbständig zu machen. Wie aber kann mit hoher Wahrscheinlichkeit sichergestellt werden, dass es den Ideen liefernden Unternehmer auch in vielen Jahren noch gibt. Grundvoraussetzung dafür ist das Wissen über die Ertragkraft - der Produkte - der Projekte - der Kunden.

Diese Ertragkraft, auch Deckungsbeitrag genannt, muss für jedes Projekt während, aber vor allem VOR Abschluss des Projektes beurteilt werden. Wichtig sind vor allem zwei Dinge:

  • exakte Kostenzuordnung und
  • die Zeitnähe.

Nur mit einer sehr genauen Kostenzuordnung auf das jeweilige Projekt kann erkannt werden, bei welchen Produkten / Projekten das Unternehmen erfolgreich ist. Die Zuordnung von Kosten auf allgemeinen Konten bewirkt, dass die guten Projekte die schlechten Projekte schützen. Daher kann nicht erkannt werden, wo das Unter-nehmen wirklich positiv ist und das unternehmerische Handeln mit der Auswirkung auf das wirklich ertragreiche Produkt fehlt.

Die Zeitnähe: Werden im Unternehmen Projekte abgewickelt, gibt es in der Regel ein Angebot. Dies sind (vor allem in Produktions- und Dienstleistungsbetrieben) sehr oft Schätzungen und Annahmen aufgrund gewisser Erfahrungswerte. Läuft etwas außer Plan (Projekt war in den geplanten Stunden nicht zu schaffen, Zeichnung wurde geändert usw.) so ist dies eine Lernchance. Wenn bekannt ist, warum etwas anders gelaufen ist als geplant, kann unternehmerisch Gehandelt werden. Diese Information erhält man aber nur bei unmittelbarer Zeitnähe, also wenn das Projekt erst vor wenigen Stunden / Tagen abgeschlossen wurde bzw. bereits während der Projektlaufzeit.

Weiters ist wichtig: Wenn ein Projekt schief läuft, hat das bei (fast) noch keinem Unternehmen zum Konkurs geführt. Wenn aber erst mit der Bilanz festgestellt wird, das das letzte / vorletzte Jahr eher nicht so gut war, so ist die Reaktionsmöglichkeit und Lernchance vergeben.

Die Nachkalkulation: Wird vor der Rechnungslegung festgestellt, dass eine Abweichung vorliegt, die der Kunde zu verantworten hat (das ist öfters der Fall als angenommen wird), so macht es einen beträchtlichen Unterschied aus, ob dies mit dem Kunden vor der Rechnungslegung geklärt wird. Nach gelegter Rechnung kann nur mehr sehr schwer etwas geändert werden. Noch dazu kommt, dass mit der Nachkalkulation sichergestellt wird, dass die richtigen Preise zur Anwendung kommen. D.h. wurde für ein Projekt ein viel zu hoher Preis vereinbart, so wird sich der Kunde beim nächsten Kauf überlegen, ob er wieder beim selben Lieferanten kauft. Kennt man aber die exakten Kosten, so kann ich dem Kunden großzügig entgegenkommen und ihn damit an das Unternehmen binden.

Nur durch exakte und zeitnahe Nachkalkulation kann die Lernchance erkannt werden. Durchschnittsberechnungen wie sie vielerorts üblich sind, machen das schlechte Produkt / Projekt besser als es ist. Es wird die Lernchance und die Möglichkeit vergeben, durch unternehmerisches Handeln das einzigartige Unternehmen zum Erfolg zu führen.

Die angeführten Aufgaben deckt eine durchgängige Business-Software wie zum Beispiel Helium V einfach und übersichtlich ab. Auch kleine und mittelständische Unternehmen können auf diese Weise professionell ihre Unternehmensprozesse in einer durchgängigen Lösung abbilden und rechtzeitig wichtige Unternehmensrückschlüsse ziehen.

www.LogistikPur.com

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ERP - Enterprise Resource Planning

(ERP, „Planung [des Einsatzes/der Verwendung] der Unternehmensressourcen“) bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, die in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen (Kapital, Betriebsmittel oder Personal) möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzusetzen.

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MONITOR-Autoren
Lothar Lochmaier

Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. ..mehr..

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