IFS hat mit Enterprise Application Search (EAS) eine Google-ähnliche Suchschnittstelle in seine Unternehmensanwendung integriert.
"Seit die Suchfunktionalität für Unternehmensanwendungen in IFS Applications integriert ist, sind keine weiteren Komponenten erforderlich und es fallen auch keine zusätzlichen Lizenzgebühren an", erklärt Dan Matthews, IFS Chief Technology Officer. "Darüber hinaus gibt es kein kostenintensives, monatelanges Implementierungsprojekt, um das Such-Tool für die eigenen Systeme zu konfigurieren. Die Suchfunktionalität ist bereits vollständig enthalten. Durch die Integration in IFS Applications umgehen wir die zentralen Probleme, die sich bei angedockten Suchmaschinen ergeben."
Laut Matthews ist es für ein externes System schwierig, so effektiv wie ein Such- Tool zu arbeiten, da es die Applikation und die zugrunde liegenden Metadaten nicht komplett versteht. Da EAS ein integrierter Teil von IFS Applications ist, kann es zielgenauere Ergebnisse generieren als die generische Suche einer Unternehmenslösung. Zum Beispiel kann ein Anwender im EAS-Tool in IFS Applications den Suchbereich abgrenzen, etwa "Rechnungen", "Ersatzteile" oder "Kunden", und nur diese spezifizierten Daten werden geliefert.
"Sicherheit ist ein weiterer Vorteil gegenüber externen Enterprise-Suchmaschinen", erläutert Matthews. "Es gibt Horrorgeschichten über Suchanwendungen, die Dateien und Daten für Personen im Unternehmen zugänglich machen, die eigentlich nicht dazu autorisiert sind. Hypothetisch wäre es möglich, eine externe Enterprise-Suchmaschine so zu programmieren, dass dies verhindert wird. Die Sicherheit wäre aber nicht so hoch wie bei einem integrierten Such-Tool wie EAS, das automatisch bestehende Sicherheitsregeln einhält."
Matthews zufolge spielen angegliederte Enterprise-Suchmaschinen eine Rolle, wenn es darum geht, nach einem breiten Spektrum von strukturierten und unstrukturierten Daten im Unternehmen zu suchen. Sie erfüllen aber nicht, so seine Auffassung, die Anforderungen eines integrierten Such-Tools.
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Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. 