Konica Minolta Business Solutions Austria gestaltet die Druck- und Kopier-Infrastruktur der Erste Bank Gruppe neu. Bei einem Auftragsvolumen im zweistelligen Millionen-Bereich werden sämtliche Paper-Output-Agenden in Österreich, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Kroatien optimiert. Die Ausweitung des Projekts auf weitere Länder wie Rumänien und die Ukraine ist geplant.
Dabei kommen nicht nur fast 8.000 Drucker und Multifunktionsgeräte zum Einsatz. Wesentlicher Schwerpunkt des Projekts ist die mit den Multifunktionsgeräten (MFP) integrierte Software. "Es freut mich, dass wir in diesem internationalen Projekt neben unserer Hard- und Software vor allem auch mit unserem Lösungs-Know-how punkten konnten", sagt Johannes Bischof, Geschäftsführer Konica Minolta Business Solutions Austria.
Wichtigstes Ziel der Erste Bank Gruppe ist es, die Kosteneffizienz im Druck- und Kopierbereich deutlich zu steigern. "Im Rahmen einer gruppenweiten Ausschreibung konnte das Konzept von Konica Minolta mit den niedrigsten Druckkosten überzeugen. Gleichzeitig erwarten wir eine hohe Ausfallssicherheit und optimale Auslastung unserer Geräte", sind sich Ing. Kurt Essler, Geschäftsführer der s-DIS, eines Tochterunternehmens der Erste Bank für die dezentrale IT Infrastruktur, und Dr. Gerald Schönwetter, Leiter des gruppenweiten Procurements für IT der Erste Bank-Tochterfirma Procurement Services GmbH einig. Denn bisher hatte jedes Land eine eigene Gerätekultur mit unterschiedlichen Herstellern und einer Fülle von Modellen.
Weniger Drucker, mehr Komfort
Die bisherige historisch gewachsene Gerätevielfalt wird durch eine wesentlich kleinere Zahl von MFPs ersetzt. Das bedeutet, dass sich nunmehr - nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten - mehr Mitarbeiter ein Gerät teilen als bisher. Zwei Software-Pakete machen dies ohne Komfort-Einbußen möglich:
"Follow-Me-Print" sorgt dafür, dass die Ausdrucke eines Mitarbeiters an dem Gerät herauskommen, in dessen Nähe er sich gerade befindet. Druckaufträge werden dazu solange am zentralen Printserver abgelegt, bis der Mitarbeiter sich durch PIN oder Karte bei einem der Drucker "meldet". So können die Mitarbeiter beinahe ortsunabhängig an jedem Multifunktionsgerät im gesamten Netzwerk drucken.
"Secure Print" schützt vertrauliche Dokumente. Der Ausdruck erfolgt auch hier erst, wenn der Mitarbeiter sich über Passwort oder Karte am Gerät identifiziert. So ist sichergestellt, dass sensible Dokumente wie Kostenvoranschläge auch in Papierform nur in die Hände des richtigen Mitarbeiters gelangen können.
Im täglichen Einsatz sorgen Remote-Service-Funktionen wie z.B. "iCare" für Komfort. So können beispielsweise dank eines integrierten GSM-Modems mit iCare ausgestattete Drucksysteme im Schadens- bzw. Problemfall selbsttätig professionelle Unterstützung durch einen Außendienstmitarbeiter von Konica Minolta rufen. Aber auch darüber hinausgehende Anwendungen wie Fernwartung, automatische Bestellung von Verbrauchsmaterial, die automatisierte Einhaltung von Serviceintervallen oder die Zählerstandsmeldung erleichtern den zuverlässigen Einsatz.
Dank weiterer Remote-Funktionen haben die Administratoren der Erste Bank stets den Überblick über die gesamte Druckerflotte. Webbasierte Server-Software lässt IT-Mitarbeiter alle Systeme zentral konfigurieren und überwachen. Automatisch generierte E-Mails informieren in Echtzeit über Probleme wie Papierstau oder Tonermangel.
Als Hardware kommen Konica Minolta Geräte zum Einsatz. Je nach Einsatzzweck nutzt die Erste Bank Gruppe die Multifunktionsgeräte C300, bizhub 250, bizhub 350 oder bizhub 420 sowie magicolor 2550, 5550 oder PagePro 1350 Drucker.




7/2011
6/2011
5/2011


Dr. Eric Scherer ist Geschäftsführer des anbieterunabhängigen Beratungs- und Marktforschungsunternehmens i2s. Er gilt als einer der führenden ERP-Experten und ist Initiator der ERP-Zufriedenheitsstudie. 