COMET "Competence Centers for Excellent Technologies" ist das größte Forschungsprogramm, das jemals in Österreich ausgeschrieben wurde und verfolgt das Ziel, Spitzenforschung in Österreich mit internationaler Ausrichtung zu ermöglichen.
Die erste Ausschreibungsrunde umfasst 130 Mio., Euro über die gesamte Laufzeit von 10 Jahren sollen 500 Mio. Euro an Bundesmitteln bereitgestellt werden. Als wichtigste Einzelinitiativen von COMET wurden bundesweit drei "K2-Zentren" ausgeschrieben. Sechs Projekte aus fünf Bundesländern haben sich dafür beworben. In Wien bewirbt sich das "ICT Center" (www.ict-proposal.at) als Kompetenzzentrum für Informations- und Kommunikationstechnologie.
Namhafte Vertreter der österreichischen IKT-Industrie fordern, mit dem "ICT Center" eines der geplanten K2-Zentren als IKT-Forschungszentrum in Wien zu errichten. "IKT ist objektiv einer der wesentlichsten, wenn nicht sogar der wichtigste, Wachstumstreiber", erklärt DI Helmut Leopold, Leiter Plattform- und Technologiemanagement von Telekom Austria. "Es wäre fahrlässig, die enormen Chancen, die Wien als IKT-Drehscheibe in Österreich und in Richtung Südosteuropa bietet, nicht zu nutzen".
Das ICT Center soll aus der Zusammenlegung der bisher getrennten Forschungsinstitute ftw und VRVis entstehen. Projektpartner des ICT-Zentrums sind unter anderem: Telekom Austria TA, Alcatel-Lucent, ASFINAG, Eybl International, Infineon Technologies, Joanneum Research, Kapsch CarrierCom, mobilkom austria, Siemens Austria sowie die Technischen Universitäten Wien und Graz.



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Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 