Was aber darüber hinaus manchmal vergessen wird, sind die immer ausgefeilteren Analysewerkzeuge. Denn mit Hilfe analytischer Anwendungen lassen sich Informationen nicht nur im betriebswirtschaftlichen Kontext betrachten, sondern auch in Wissen umwandeln und unterstützen so die Entscheidungsfindung. Geht es um Integration, Analyse und Aufbereitung von entscheidungsrelevanten Informationen, spielt Business Intelligence also die zentrale Rolle.
Der weiter wachsende "Informationshunger" führt mit Sicherheit zu einer beschleunigten Verbreitung analytischer Anwendungen im gesamten Unternehmen. Und dabei wird die integrierte Analytik immer weiter in den Mittelpunkt rücken, da sie die relevanten Informationen - und idealerweise nur diese - zur richtigen Zeit dem Benutzer zur Verfügung stellt. Erst die integrierte Analytik liefert prozess- und strategiebezogene Ergebnisse.
Da die Grenzen der Geduld und damit der Akzeptanz der Benutzer sich mittlerweile im einstelligen Sekundenbereich ausdrücken lässt, spielt das Thema Performance eine immer wesentlichere Rolle. Heute können Unternehmen - aller Branchen und jeder Größe - mit entsprechenden Hochleistungswerkzeugen analytische Services und Anwendungen bereits erheblich beschleunigen. Die Daten werden dynamisch verdichtet, es verringert sich der Supportaufwand für die IT und der Benutzer kann die Daten nach seinen Bedürfnissen und abseits vordefinierter Berichte in Echtzeit durchsuchen. Insgesamt wird dadurch natürlich die Akzeptanz von BI-Funktionen im gesamten Unternehmen erhöht.
Denn nur Werkzeuge, die auch verwendet werden, bringen Nutzen.




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8/2011
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Dunja Koelwel ist freie Journalistin in München. Die studierte Juristin arbeitet für Verlage und Agenturen und betreut vor allem die Themen Internet und Business-Software aus einem strategisch- wirtschaftlichen Blickwinkel. 