Josef Weitz, Produktverantwortlicher bei Sony, muß es wissen. Schließlich hat sich Sony im letzten Quartal 1998 erstmals an die Spitze des heimischen Projektoren-Marktes gesetzt (19% laut Decision Tree Consulting).
Bei der starken Nachfrage, die am Markt für Präsentationstechnik derzeit herrscht, sind das auch recht häufig gestellte Fragen. Schließlich sollen heuer schätzungsweise 5000 bis 5.500 Projektoren "über den Ladentisch gehen", was gleichzeitig eine Steigerungsrate von 30 bis 40 Prozent bedeutet.
Und trotzdem, so Josef Weitz, "wissen viele mögliche Anwender noch gar nicht, wie gut die Geräte heute schon sind. Die LCD-Projektoren sind technisch absolut ausgereift. Auch wenn die Entwicklung nicht stehenbleibt, kann ein Kunde, der heute mit einem Projektor zufrieden ist, viele Jahre damit arbeiten."
Aber zurück zu den Anfangs gestellten Fragen: Worauf kommt es also bei der Auswahl des richtigen Projektors an?
Die richtige Auflösung
Derzeit sind XGA- (1024 x 768) und SVGA-Auflösung (800x600) ziemlich gleich stark im Verkauf vertreten. Der Trend geht aber eindeutig zu XGA.
XGA heißt aber nicht automatisch bessere Qualität. Im Prinzip sollte der Projektor die gleiche Auflösung wie der angeschlossene PC oder Laptop haben. Die Projektoren können zwar auch andere Auflösungen als die eigene darstellen. Bei der Umrechnung der PC-Auflösung auf die Projektorauflösung treten allerdings kleine Verluste auf.
Je höher die Auflösung ist, desto kleiner werden auch die Schriften (zum Beispiel eines Windows-Desktops). So ist etwa für Power Point-Präsentationen die SVGA-Auflösung vollkommen ausreichend.
Gewicht
Hier beginnt sich das Angebot zunehmend in leichte ultraportable und etwas schwerere aber immer noch portable Geräte aufzuteilen.
Die ultrakompakten Modelle sind primär für Anwender gedacht, die viel mit dem Projektor unterwegs sind und die dort präsentieren, wo ihre Kunden zu Hause sind.
Bei Sony heißen diese beiden Modelle zum Beispiel VPL-SC50 und VPL-XC50: "Beide Geräte haben nur 3,7 kg und sind damit kaum schwerer als moderne Notebooks. Der XC50 besitzt XGA-Auflösung und der SC50 ist mit SVGA-Auflösung ausgestattet", erläutert Josef Weitz.
Die etwas größeren "Office-Projektoren" sind zwar auch noch tragbar, wiegen aber bereits um die 6 bis 8kg. Sie eignen sich bereits dazu, um beispielsweise in Seminarräumen auch an die Decke montiert zu werden. Durch ihre höhere Lichtleistung können sie in größeren Sälen eingesetzt werden.
Helligkeit
Für normale Bildgrößen bis zwei Meter und normale Lichtverhältnisse in Büros reichen durchaus schon 600 ANSI-Lumen, die derzeit von den ultrakompakten Modellen im Normalfall erzielt werden.
Bei größerer Raumhelligkeit oder größerem Auditorium sollten es schon von 1000 ANSI-Lumen aufwärts sein. Sony bietet hier beispielsweise mit den Projektoren VPL-X1000 und VPL-S900 bei 1100 ANSI-Lumen genügend Leistungsreserven.
Preis & Service
Die Projektoren-Preise beginnen bei rund 50.000,- und gehen bis über die 100.000,- ATS Grenze. Fast jeder namhafte Hersteller hat seine gängigen Modelle in diesem Preisrahmen plaziert. Wer besonders lichtstarke Geräte für spezielle Anwendungen oder bestimmte Zusatzfunktionen benötigt, muß freilich tiefer in die Taschen greifen.
Das Preis-/Leistungsverhältnis wird aber auch vom angebotenen Service bestimmt. "Wir profitieren zum Beispiel davon", so Josef Weitz, "daß der Kunde bei Sony mit Recht annimmt, im Falle eines Problems kurzfristig mit Hilfe vor Ort rechnen zu können."
Bezugsquelle:
Sony Austria GmbH
Broadcast & Professional Austria
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1/2012
8/2011
7/2011


Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. 