7-9-2007 | Aus MONITOR 9/2007 Gedruckt am 1-11-2014 aus www.monitor.co.at/index.cfm/storyid/9153
Thema

Telekom & Internet

Österreichische Unternehmen sind treue Festnetzkunden

Die Anbieter überbieten sich in Internet-Zugängen, die immer mehr leisten können. Superschnelle Bandbreiten, unbegrenzter Datentransfer (Flatrate), Domain, Mailboxen und Webspace sind beinahe Standard. VoIP und Mobiler Breitband-Internetzugang gehören zu den neueren Features. Doch insgesamt steckt der Markt in der Krise. Die Alternativ-Anbieter sprechen von Re-Monopolisierung und kritisieren lautstark die Regulierungsbehörde RTR. Zehn Jahre nach der Telekomliberalisierung herrscht wenig Feierstimmung.

Christine Wahlmüller

Privat sind die Österreicher eindeutig Handy-verliebt. 89% der ÖsterreicherInnen haben ihr Handy immer dabei, wenn sie das Haus verlassen - häufiger als die Bankomatkarte, den Führerschein oder den Terminkalender. In der Wichtigkeit kommt das geliebte Mobiltelefon noch vor dem Auto, dem Fernsehen oder der Armbanduhr, heißt es in einer aktuellen Studie, beauftragt von der mobilkom. Ganz im Gegensatz zu den Unternehmen, die dem Festnetz nach wie vor die Treue halten.

"Österreichische Unternehmen weisen kaum Bereitschaft zum Verzicht auf Festnetz auf; praktisch alle verfügen über einen Festnetzanschluss. Mobilfunk, der sich mit 83% Penetration sehr stabil verhält, ist im Business-Bereich als komplementäre Lösung zu sehen", urteilt Bertram Barth, Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts Integral, das zwei Mal pro Jahr mit dem Austrian Internet Monitor sowohl den Privat- als auch den Business-Telekommunikationsmarkt untersucht.

Seit etwa drei Jahren ist ein gewisser Sättigungsgrad am Internet-Markt erreicht. Derzeit haben 85% der Unternehmen in Österreich einen Internetzugang.

Die Internet-Penetration im Business-Bereich liegt ja bereits seit einiger Zeit nahe der Sättigungsgrenze. 260.000 Unternehmen (85 Prozent) verfügen über einen Internetzugang. ADSL bzw. breitbandiges Internet hat in den letzten 12 Monaten stark zugelegt. (Alle Daten laut AIM Austrian Internet Monitor - Business, April 2007.) Während noch im Vorjahr nur knapp jedes dritte Unternehmen ADSL im Einsatz hatte, sind es jetzt schon 37 Prozent, weitere zwei Prozent geben an, ADSL in den nächsten 12 Monaten realisieren zu wollen. Bei den Unternehmen, die über Internet verfügen, besitzen weit mehr als die Hälfte (62 Prozent) einen breitbandigen Anschluss, aber noch 30 Prozent haben "Schmalband", zumeist alte, bestehende ISDN-Verbindungen, bei kleinen Unternehmen sind aber auch noch Einwahlmodems zu finden. Am höchsten ist der Anteil der Schmalband-Nutzer derzeit noch bei der Gruppe der Unternehmen mit zwei bis vier Mitarbeiter (39 Prozent), also bei den Kleinunternehmern, während Einzelpersonen schon vermehrt auf den schnelleren Breitband-Zugang umgestiegen sind.

 
Recht schleppender Aufholkurs

Stark gestiegen ist in den letzten Jahren das Sicherheitsbewusstsein. Laut Integral setzen nun neun von zehn Firmen ein Virenschutzprogramm ein. 85 Prozent sichern regelmäßig ihre Daten. Knapp 80 Prozent der Unternehmen mit Internetzugang verwenden Spam-Filter und fast drei Viertel haben eine Firewall im Einsatz. Je größer das Unternehmen, desto mehr wird auch Bedacht auf adäquate Schutzmaßnahmen gelegt. Jedes zweite Unternehmen betreibt eine eigene Website mit eigener Domain.

CTI (Computer Telephony Integration), Skalierbarkeit und Call-Center-Funktionen - das sind die drei wichtigsten Faktoren für Unternehmer, um eine IP-Centrex-Lösung zu realisieren.

Insgesamt steht Österreich in punkto Telekommunikation etwas besser da als noch vor zwei Jahren. Laut letztem RTR-Monitor hat sich Österreichs Position in den gängigen Rankings leicht verbessert. Der Network Readiness Index des World Economic Forums listet Österreich im vergangenen Jahr auf Platz 18 (von 104) - zwei Jahre zuvor lag Österreich noch auf Platz 21. Beim Growth Competitiveness Technology Index hat es Österreich im Vergleichszeitraum auf Platz 21 (von über 100) geschafft und damit sechs Plätze gutgemacht. Allerdings liegen Länder wie Großbritannien oder Frankreich - früher weit hinter uns - heute vor uns.

Die Festnetz-Internetverbindung wird von den Unternehmen nicht mehr bloß zum Mailen oder Surfen genutzt. "38 Prozent der Unternehmen telefonieren über das Internet, 63 Prozent haben eine Internet VPN-Lösung für die Übertragung ihrer Daten im Einsatz", fasst Rainer Kaltenbrunner, IDC-Analyst die Ergebnisse des letzten Telekom Surveys 2006 zusammen. Die Ergebnisse für heuer werden Ende September vorliegen und lassen eine weitere Zunahme erwarten.

Aber auch an der Mobilität sind die Unternehmen naturgemäß interessiert. Die Verwendung von Notebooks ist deutlich angestiegen: 61 Prozent der Unternehmen setzen laut AIM Business Laptops ein (im Vorjahr 50 Prozent), die Zugriffe auf das Unternehmensnetzwerk von außen nehmen leicht zu. "Die Nutzung von mobiler Datenübertragung gestaltet sich noch etwas zurückhaltend", wehrt Marktforscher Bertram Barth aber ab. Der Großteil der Unternehmen sieht die mobile Datenübertragung nicht als Substitut, sondern als gute Ergänzung zur bestehenden Festnetzverbindung.

 

„Wir wollen am TK-Markt die erste Alternative auch für Businesskunden sein.” - Robert Hackl, CEO Tele2

Wenig Grund zur Freude bietet die Situation der Anbieter am Markt - auch für die Kunden ist die immer geringere Anbieter-Dichte am Markt besorgniserregend. Bedeutet das doch, dass die Produkt- und Service-Vielfalt und damit der belebende Konkurrenz-Charakter eindeutig abnimmt. Heute agieren - neben einigen kleinen, zumeist lokalen Betreibern - nur noch drei ernstzunehmende große Infrastrukturplayer am Markt: Die Telekom Austria, Tele2 (der Zusatz UTA wurde im Juni eliminiert) und UPC (durch Integration von Inode). Eine Sonderstellung hat eTel inne: Trotz Kauf durch die Telekom Austria darf der Provider, der Anbieter wie Eunet, Tiscali und yc:networks übernommen hat, zumindest noch heuer weiter am Markt unter seinem Namen, mit seinem Geschäftsführer Achim Kaspar und seinen Produkten agieren.

Kritik von Alternativanbietern

Die Marktmacht der TA ist im Vergleich zum Vorjahr wieder gestiegen: Nur 32 Prozent der Unternehmer beziehen ihre Internet-Verbindung bei einem alternativen Anbieter. Kein Wunder, dass die bestehenden alternativen Anbieter und der VAT gegen die "Re-Monopolisierung" vehement ankämpfen und laut ihren Unmut - vor allem in Richtung Regulierungsbehörde RTR - äußern. "Die RTR hat in meinen Augen weitgehend versagt", sagt klipp und klar Oskar Obereder, Chef des Wiener Providers Silver Server. "Viele Betriebe fragen nach Angeboten ohne TA-Telefongrundgebühr, können aber nur in den Städten ausreichend bedient werden", kritisiert Martin Zandonella, Chef des Kärntner Providers Net4You.

„Österreichische Unternehmen weisen kaum Bereitschaft zum Verzicht auf Festnetz auf.” - Bertram Barth, GF Integral Markt- forschung (Bild: Integral)

Kleinere Provider haben zusehends ein schweres Leben und leben einerseits von ihrer lokalen Vertrautheit mit ihrer Kundschaft und anderseits von attraktiven, interessanten Produkten und gutem Kundenservice. Sie haben nur den Vorteil, aufgrund ihrer Unternehmensgröße auch flexibler und schneller am Markt agieren zu können. Das kommt ihnen vor allem auch bei der Einführung neuer Produkte oder Preise zugute. Allerdings sind die Zukunftsaussichten keineswegs rosig. "Sollte sich die derzeitige Entwicklung fortsetzen, bewegen wir uns zurück in die Vergangenheit."

"Der Wettbewerb am Festnetzmarkt droht angesichts der Übermacht der Telekom Austria einzuschlafen, ausländische Investoren werden sich zurückziehen", warnte Berthold Thoma, CEO des Mobilfunkers "3" und VAT-Präsident (Verband der alternativen Telekombetreiber) im Juni auf einer Pressekonferenz. Der VAT fordert daher einen neuen Anlauf zur Regulierung mit einem klaren Bekenntnis zum fairen Wettbewerb, konsistenten Rahmenbedingungen und entsprechender Rechtssicherheit. "Würde Österreich sich z.B. auf den derzeitigen regulatorischen Level von Großbritannien verbessern, könnte gleichzeitige mit einem Investitionsplus von 22 Prozent gerechnet werden", heißt es in einer VAT-Aussendung. Damit würde ein eindeutiger Anreiz in punkto Breitband-Penetration gegeben sein. Kurzum: Eine gute, faire Regulierung könnte Österreich wieder die einstige Pionierposition in punkto State-oft-the-art-Internet-Anbindung verschaffen. Davon ist die Alpenrepublik aber trotz Aufholkurs in den letzten Monaten meilenweit entfernt.

 

Infrastruktur allein nützt nichts

„Die Zukunft der Telefonie ist IP-basiert.” - Karim Taga, GF Arthur D. Little

Aufhorchen lässt der neu erschienene deutsche "Dschungelführer 2007" des Fachdienstes portel (www.portel.de) "Der Paradigmenwechsel in der Telekommunikation vollzieht sich im Festnetz und im Mobilfunk. Er hat seinen technischen Ursprung in der Umstellung der Netze auf internetbasierte Technologien. Der Aufbau von "Next Generation Networks" (NGN) auf Basis des Internet Protokolls (IP), wie er gegenwärtig von den Netzbetreibern weltweit vorangetrieben wird, hat weitrechende Konsequenzen für die Branche und für die Weltwirtschaft. Die neuen "All-IP"-Netze bieten völlig neue Möglichkeiten für Dienste und Anwendungen", schreiben die Herausgeber Johannes Lenz-Hawliczek und Georg Stanossek und verweisen auf eine brisante Studie der Unternehmensberatung Detecon.

Die Analysten untersuchten 220 verschiedene Telekom-Dienste nach der Frage, ob ein Netzbetreiber wie die Deutsche Telekom noch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Drittanbietern ausspielen kann, weil er die Kontrolle über das Netz und damit auch über die Übertragungskapazität besitzt. "Das Ergebnis stellt die Existenzberechtigung der Deutschen Telekom und aller anderen Infrastrukturbetreiber in ihrer jetzigen Form in Frage: Schon heute, so das Fazit, können Web-Anbieter ohne eigenes Netz einen Großteil aller Produkte mit derselben Qualität liefern wie die Infrastrukturanbieter", erläutern Lenz-Hawliczek und Stanossek. Einige Ex-Monopolisten beginnen, Lehren aus diesen Erkenntnissen zu ziehen. So baue die britische BT ihre IT-Services deutlich aus. Auch die Telekom Austria hat den Zug der Zeit erkannt. "Wir wollen weg vom Infrastruktur-Image", sagt Edmund Haberbusch, Leiter Produktmanagement Business-Solutions bei der Telekom Austria.

Womit die Anbieter locken

„Consulting ist für die KMUs wichtig, bei uns können sie sich die benötigte Beratung auch leisten.” - Martin Zandonella, GF Net4You

Generell lässt sich sagen: Der Geschwindigkeitsrausch setzt sich weiter fort. Die Faustregel: Pro Jahr erfolgt die Verdoppelung der Geschwindigkeit beim Download zum gleichen Preis, hat die TA mit ihrem Business Speed Einsteigerprodukt bestätigt - aber auch bei den anderen Anbietern ergibt sich ein ganz ähnliches Bild. Noch bis Ende September läuft die TA-Sommeraktion: Alle Business-Speed-Produkte sind "flatrate" erhältlich. D.h. bei Anmeldung bis 30. September gibt es keine zusätzlichen Kosten bei der Überschreitung der Download-Limits für die ersten sechs Monate ab Bestellung. Die gleiche Marketing-Idee hat auch Tele2 laufen: Ebenfalls bis Ende September gibt es die "Gratis Flatrate" bei BizNet Solo xDSL. Zusätzlich sind in diesem Zeitraum keine Herstellungskosten zu bezahlen. Wer diese Flatrate-Aktionsangebote in Anspruch nimmt, sollte aber bedenken, dass nach Ablauf des Aktionszeitraum sehr wohl wieder das ursprüngliche Download-Limit gilt. Die Frage, die zu stellen ist, lautet somit: Reicht das angebotene Download-Volumen aus oder ist Flatrate, d.h. unbegrenztes Daten-Transfervolumen, auch in Zukunft notwendig (und angenehm)?

Die Entbündelung wird von den großen alternativen Herausforderern der Telekom Austria, Tele2 und UPC, weiter vorangetrieben. Mit Ende des Jahres will Robert Hackl, Tele2-CEO, bereits 243 Wählämter österreichweit entbündelt haben. "Damit können zwei Drittel der Unternehmen theoretisch Breitbandservices von Tele2 nützen", betont Hackl. Während in der Ära von Ex-Tele2UTA-Geschäftsführer Norbert Wieser Businesskunden kaum ein Thema waren, ist sich Hackl der Bedeutung der Businesskunden wieder voll bewusst. Mit der eigenen Marke "Tele2Business" soll verlorenes Terrain wieder gut gemacht werden. "Wir wollen am TK-Markt die erste Alternative auch für Businesskunden sein", gibt sich Hackl kämpferisch - allerdings muss wohl erst das fachlich kompetente Personal (wieder-)gefunden werden, das diesen Wunsch erfüllen kann.

 

UPC setzt auf flatrate

„Unser Ziel jetzt ist eine deutliche Steigerung der Telefoniekunden.” - Thomas Helfert, Leiter Business- kunden-Vertrieb, UPC

Mit einer "kompletten Restrukturierung" (Eigenaussage) des Business-Angebots bei den Inode-Services will auch UPC die Businesskundenschaft für sich gewinnen. Die Produkte wurden dabei nach Unternehmensgröße auf drei Bereiche aufgeteilt: es gibt sie jetzt für Einzelpersonen und Kleinstunternehmen ("Small Office"), für mittlere Unternehmensgrößen ("Office Solutions") und für Großunternehmen ("Corporate Solutions). "Denn die primäre Kundenentscheidung fällt nach der Unternehmensgröße", weiß Thomas Helfert, Leiter Businessvertrieb bei UPC. Ein Pluspunkt ist die durchgängige Flatrate für alle inode-Business-Internetprodukte. Allerdings fehlen bei den meisten Produkten auf der Website die Preise, sie werden nur auf Anfrage des Kunden "individuell kalkuliert", das ist leider wenig transparent. Im Juli hat UPC ein neues Produktpaket für Internet und Festnetztelefonie für Kleinunternehmen ("Web & Phone Office") auf den Markt gebracht. "In der Vergangenheit haben wir uns mehr auf den reinen Internetzugang konzentriert. Unser Ziel jetzt ist eine deutliche Steigerung der Telefoniekunden", betont Helfert. Laut Eigenaussagen hat UPC zur Zeit 70.000 Businesskunden, Tele2 gibt selbst 50.000 an. Klarer Business-Marktführer ist die Telekom Austria, die selbst keine Kundenzahlen bekannt geben wollte. Bei den kleineren Anbietern sticht der Wiener Provider Silver Server hervor (10.000 Businesskunden). Er hat als erster der Branche im Juli einen mobilen Breitband-Internetzugang als Zusatz-Lösung für seine Firmenkunden, auf den Markt gebracht, realisiert durch einen Vertrag mit T-Mobile ("Silver:Mobile"). Silver Server hat auch an Unternehmensgründer gedacht und ein kostengünstiges Internet-Angebot inkl. VoIP für Jungunternehmer geschnürt.

Engagement beweist auch der Kärntner Provider Net4You: Abgesehen von den Standardpaketen werden für KMUs auch maßgeschneiderte Lösungen "gebaut". "Wir helfen den Kunden, das Internet optimal zu nutzen", erklärt Net4You-Geschäftsführer Martin Zandonella, und weiter: "Consulting ist für die KMUs wichtig, bei uns können sie sich die benötigte Beratung auch leisten". Im August wurde "Freecall4You" gestartet, ein VoIP-Service für jede Website. Durch Klicken auf einen Button wird eine IP-Gesprächsverbindung mit einem Betrieb aufgebaut (Funktion wie eine internationale 0800-er Nr.). Im Herbst wird Net4You ein ähnliches Produkt wie Hosted Exchange auf den Markt bringen, "mit nützlichen Zusatzfunktionen und zu wesentlich günstigeren Konditionen", verspricht Zandonella. Für Ende 2007 kündigt sich ein weiterer österreichweiter Konkurrent im KMU-Bereich an: Dann will auch Colt Internet-Anbindung und Services für KMU auf den Markt bringen.

 

Zukunft und Ausblick

Während die Unternehmen in punkto Internetanbindung nach wie vor treue Festnetzkunden sind, landet die Festnetz-Sprachtelefonie im Business-Sektor immer mehr auf der Verliererstraße, "die Zukunft der Telefonie ist IP-basiert", prognostiziert Karim Taga, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Arthur D. Little (ADL). Und weiter: "Österreich ist derzeit zwar noch in einem Anfangsstadium von Hosted VoIP Telefonielösungen, bis 2010 werden jedoch über 360.000 Anschlüsse auf zentralisierten VoIP-Nebenstellen erwartet" (2006 waren es erst rund 10.000), erläutert Taga das Ergebnis einer Studie vom vergangenen Herbst mit dem Titel "The Battle for the Business Customer - Impact of IP PBX, IP Centrex and Mobile PBX" .

Großes Problem der Branche ist das Versagen der Regulierungsbehörde und die sogenannte "Re-Monopolisierung" zehn Jahre nach der Telekom-Liberalisierung. Gewinner dieses Prozesses ist die Telekom Austria, die gegenüber ihren Festnetz-Konkurrenten noch dazu den Vorteil hat, einen Mobilfunkanbieter im Haus zu haben - was aber intern für ein angespanntes Arbeits-Klima sorgt. Es liegt an TA-Chef Boris Nemsic, diesen internen Zwist rasch zu lösen, sonst wird die Leistung der TA in den nächsten Wochen sicher darunter leiden. Was die Regulierung betrifft: Viele hoffen auf eine Änderung, da der Vertrag von RTR-Chef Georg Serentschy im November ausläuft. Als mögliche Nachfolger werden u.a. Hans Peter Lehofer, früher Chef der RTR-Medienbehörde KommAustria und derzeit im Verwaltungsgerichtshof für den Telekom-Bereich zuständig, oder Kurt Einzinger, Generalsekretär der ISPA, gehandelt.


Veranstaltungs-Tipp:

Internet Summit Austria, 12. September in der Hofburg

Info und Anmeldung auf www.ispa.at


Die Anbieter in alphabetischer Reihenfolge:

www.etel.at 08000 08000

www.happynet.at 0463/2080-0

www.hostprofis.at 04242/222 350

www.inode.at 059 999-4500

www.liwest.at 0732 /94 24 24

www.net4you.at 04242/50 05-100

www.sil.at 01/49 33 256 oder 059 944

www.telekom.at bzw. http://kmu.telekom.at 0800 100 800

www.tele2.at 0800 800 882

weitere Provider: siehe www.ispa.at

  • Artikel bookmarken
  • del.icio.us
  • Mister Wong
  • Yahoo MyWeb

Userkommentare

DISQUS ist ein Service von disqus.com und unabhängig von monitor.at - siehe die Hinweise zum Datenschutz der DISQUS-Kommentarfunktion

comments powered by Disqus