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Strategien

Dicom

Neue Orientierung

Dicom Österreich, seit 15 Jahren Spezialdistributor für Dokumentenscanner, Erfassungs- und Kommunikationslösungen sowie Archivierungstechnologien befindet sich nach etlichen Zukäufen des Konzerns in einer Umorientierungsphase. Im Gespräch mit MONITOR erläutert Geschäftsführer Mag. Roman Jäger die neuen Ziele.

Dicom-Österreich Geschäftsführer Mag. Roman Jäger über die neuen Ziele: „Wir verkaufen komplexe Lösungen mit neuester Technologie für größere Kunden.”

"Für uns ist es wichtig, ständig Lösungen zu suchen, die unseren Kunden mit neuen Technologien das Arbeitsleben erleichtern. Wir sind kein Massenanbieter, sondern verkaufen komplexe Lösungen mit neuester Technologie für größere Kunden", umreißt Jäger die Strategie. Daher orientiere man sich gerade weg vom Anbieter für die klassische Dokumenten-Erfassung (Scanner + Software) hin zum Geschäftsfeld mit der Bezeichnung "Intelligent Capture & Exchange" (IC&E).

Durch den Zukauf von Unternehmen wie Kofax, einem weltweit tätigen Spezialisten für Information Capture-Lösungen, konnte man viel Know-how und Lösungskompetenz gewinnen. "Durch die Übernahme von Topcall ist es uns nun möglich, auch die Kommunikations-Komponente einzubinden", erläutert Jäger. Nun werden am Wiener Standort von Topcall entsprechende Lösungen entwickelt. "Studien etwa in den USA haben uns gezeigt, dass für die Unternehmen an der von uns fokussierten Schnittstelle Informationsquelle/Businessprozess die Automatisierung der Vorgänge wie auch die breite Kommunikation besonders wichtig sind. Darauf wollen wir uns deshalb auch konzentrieren", so Jäger.

Kompetenzzentrum Wien

Besonders stolz ist der Geschäftsführer auch darauf, dass in Wien das einzige Kompetenzzentrum der Region zum Thema IC&E eingerichtet wurde. Die Investition von rund 350.000 Euro alleine für die Hardware müsse sich ja letztlich amortisieren: "Gemeinsam mit unseren Partnern wickeln wir hier derzeit bis zu 150 Termine jährlich ab, was die Investition natürlich rechtfertigt und den Standort Wien stärkt", ist Jäger stolz.

Die Kunden bringen für die Tests ihre eigenen Belege mit, um so das wirklich passende Gerät ausfindig zu machen. "Wir konnten feststellen, dass in den verschiedenen Ländern sehr unterschiedliche Papierqualitäten im Einsatz sind, was bei der Scannerauswahl natürlich berücksichtigt werden muss", gibt Jäger Einblick in den Test-Alltag. In einem Termin können so die Produkte der vertretenen Scanner-Hersteller (Böwe Bell+Howell, Canon, Fujitsu und Kodak) verglichen und Lösungsszenarien durchgespielt werden.

Ehrgeizige Ziele

Im laufenden Fiskaljahr 2007/2008 will man die neue Produktmarke "Kofax IC&E" im Markt bekannt machen und in diesem Bereich um über 20% wachsen. Interessante Beobachtung am Rande: Selbst der Faxmarkt (Fax over IP) wächst immer noch. Besonderes Augenmerk liegt auf der Lösungsorientierung: Von der Rechnungserfassung über den digitalen Posteingang, die Bestellprozess-Optimierung bis zur verbesserten Kundenbetreuung. Da der Verkauf ausschließlich über Partner erfolgt, ist die Entwicklung solcher für die neue IC&E-Suite besonders wichtig.

"Die Kofax IC&E-Suite ist mit über 30% der stärkste Wachstumsbereich in Österreich", so Jäger. Aber auch in Russland und der Türkei sind große Projekte im Laufen, in Serbien wird derzeit die Polizei mit 1.000 Scannern für etwa drei Mio. Euro ausgestattet. Grundsätzlich erkenne man im Markt eine Tendenz hin zu dezentralen Scannern, wodurch natürlich die Häufigkeit von Bedienfehlern deutlich zunehme. Daher sei entsprechender Support immer wichtiger. "Unsere Partner können bei uns Wartungsverträge mit zugesicherter Einsatzzeit kaufen, notfalls stellen wir auch Ersatzgeräte zur Verfügung." In Österreich habe man derzeit etwa 3.000 Geräte unter Wartung, ca. 2.000 Scanner werden hierzulande (adriatischer Raum: ca. 10% davon) jährlich verkauft. Gerade die adriatische Region ist mit 20% (im Lösungsbereich sogar 60%) ein deutlich wachsender Markt. Und nicht zuletzt: Auch der Standort Wien soll weiter ausgebaut werden.

www.dicomgroup.at


Die Dicom AG

Dicom wurde 1991 in der Schweiz gegründet und ist seit dem Börsengang eine AG mit dem Hauptquartier in England. Das Unternehmen beschäftigt ca. 1.100 Mitarbeiter in 29 Ländern und bezeichnet sich selbst als Marktführer im Bereich "Intelligent Capture & Exchange". In Österreich sind 30 Mitarbeiter tätig. Durch die Länderverantwortung für Slowenien, Kroatien, die Türkei (und andere Länder) wird der Standort Wien immer wichtiger. So sitzen auch der Europa-Chef Gary Collins sowie andere Europa-Verantwortliche in Wien. Zur Entwicklung neuer Lösungen investiert das Unternehmen jährlich etwa 14% der Software-Umsätze.


Dicom Application Conference

Bei der Fachtagung für Dokumentenmanagement und Archivierungslösungen präsentiert sich Dicom als "Daten Drive-In".

Dicom und seine Partner - Experten in Fragen Dokumentenmanagement und Archivierungslösungen - laden am 4. Oktober 2007gemeinsam zur bereits traditionellen Application Conference ins Magna Racino ein. Die Dicom-Fachkonferenz präsentiert als "Daten Drive-In" wie man Dokumente erfasst und Daten intelligent nutzen kann. Zur Abrundung eines informationsreichen Tages wartet auf alle Teilnehmer ein kulinarisches Drive-In Gewinnspiel!

Infos zur DICOM Application Conference:

www.application-conference.com

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MONITOR-Autoren
Dr. Christine Wahlmüller

Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. ..mehr..

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