Eines gleich vorweg: Wer heute ein Studium beginnen will, hat es gut. Das Studien-Angebot ist im Bereich Informationstechnologie riesig groß - und es ist tatsächlich permanent "in Bewegung". In nur wenigen Jahren hat es große Veränderungen gegeben, und auch das heurige kommende Wintersemester hat einige Neuheiten auf Lager.
Erste Entscheidung für jeden angehenden Studiosus ist die Frage, welche Institution prinzipiell in Frage kommt: Universität oder Fachhochschule? Wer eher ein sehr praxisbezogener Typ ist und von vornherein den raschen Einstieg in Wirtschaft und Industrie zum Ziel hat, ist mit einer Fachhochschule sicher gut beraten. Die Universität vermittelt fundierte Grundlagen und darauf aufbauend Spezialwissen, die Lehrenden sind Wissenschaftler. Studenten haben auch die Möglichkeit, den Weg in die Forschung einzuschlagen. "Unser Ziel ist es, nicht nur praktisches Know-how zu vermitteln, sondern Sie auch zu befähigen, immer wieder neue Problemstellungen der Zukunft lösen zu können", betont Gerald Steinhardt, Dekan der Fakultät für Informatik an der Technischen Universität Wien in einer Broschüre für potentielle Studienanfänger.

Immer mehr Lehrveranstaltungen werden auch auf Englisch abgehalten - Hermann Maurer, TU Graz, Dekan der Fakultät für Informatik
Die Uni Wien ist stolz darauf, bereits zahlreiche namhafte Forscher ausgebildet zu haben. So haben sowohl Gabriele Kotsis (heute Uni Linz und dort ab Herbst Vizerektorin) sowie Martin Hitz (heute Uni Klagenfurt und dort Prof. für Interaktive Systeme) an der Uni Wien ihre IT-Forschungskarriere begründet. Sie hat mit Informatik und Wirtschaftsinformatik sowie dem Lehramt für Informatik ein solides Programm parat.





7/2011
6/2011
5/2011


Dunja Koelwel ist freie Journalistin in München. Die studierte Juristin arbeitet für Verlage und Agenturen und betreut vor allem die Themen Internet und Business-Software aus einem strategisch- wirtschaftlichen Blickwinkel. 