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IKT-Ausbildung Teil 1

Unis überbieten sich - IT-Studien ohne Ende

Wer in Österreich eine Ausbildung im Bereich Informationstechnologie (IT) oder Telekommunikation (TK) anstrebt, hat die Qual der Wahl. Universität oder doch Fachhochschule? Informatik oder Wirtschaftsinformatik? Oder ein spezielles Studium wie z.B. Medizininformatik? MONITOR beleuchtet in einer vierteiligen Serie das Angebot in Österreich. Teil eins: IT/TK-Studiengänge an Österreichs Universitäten.

Eines gleich vorweg: Wer heute ein Studium beginnen will, hat es gut. Das Studien-Angebot ist im Bereich Informationstechnologie riesig groß - und es ist tatsächlich permanent "in Bewegung". In nur wenigen Jahren hat es große Veränderungen gegeben, und auch das heurige kommende Wintersemester hat einige Neuheiten auf Lager.

Erste Entscheidung für jeden angehenden Studiosus ist die Frage, welche Institution prinzipiell in Frage kommt: Universität oder Fachhochschule? Wer eher ein sehr praxisbezogener Typ ist und von vornherein den raschen Einstieg in Wirtschaft und Industrie zum Ziel hat, ist mit einer Fachhochschule sicher gut beraten. Die Universität vermittelt fundierte Grundlagen und darauf aufbauend Spezialwissen, die Lehrenden sind Wissenschaftler. Studenten haben auch die Möglichkeit, den Weg in die Forschung einzuschlagen. "Unser Ziel ist es, nicht nur praktisches Know-how zu vermitteln, sondern Sie auch zu befähigen, immer wieder neue Problemstellungen der Zukunft lösen zu können", betont Gerald Steinhardt, Dekan der Fakultät für Informatik an der Technischen Universität Wien in einer Broschüre für potentielle Studienanfänger.

Immer mehr Lehrveranstaltungen werden auch auf Englisch abgehalten - Hermann Maurer, TU Graz, Dekan der Fakultät für Informatik

Ohne IT geht gar nichts mehr - auch an den Universitäten. Jede Universität des Landes hat die Informatik in irgendeiner Weise in das Studienangebot eingereiht, die einen früher, die anderen später. Wer in Wien studieren will, hat es überhaupt gut. Gleich drei Unis "raufen" sich um IT-willige Studiosi: Neben der ältesten und größten Universität des Landes, der Universität Wien, bieten auch die TU Wien und die WU Wien IT-Studiengänge an (österreichweiter Überblick s. Kasten).

Die Uni Wien ist stolz darauf, bereits zahlreiche namhafte Forscher ausgebildet zu haben. So haben sowohl Gabriele Kotsis (heute Uni Linz und dort ab Herbst Vizerektorin) sowie Martin Hitz (heute Uni Klagenfurt und dort Prof. für Interaktive Systeme) an der Uni Wien ihre IT-Forschungskarriere begründet. Sie hat mit Informatik und Wirtschaftsinformatik sowie dem Lehramt für Informatik ein solides Programm parat.

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Serie: IKT-Ausbildung

Wer in Österreich eine Ausbildung im Bereich Informations- technologie (IT) oder Telekommunikation (TK) anstrebt, hat die Qual der Wahl. Universität oder doch Fachhoch- schule? Informatik oder Wirtschaftsinformatik? Oder ein spezielles Studium wie z.B. Medizininformatik? MONITOR beleuchtet in einer vierteiligen Serie das Angebot in Österreich.

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MONITOR-Autoren
Christian Henner-Fehr

Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. ..mehr..

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