"IT und Organisation wächst immer mehr zusammen", erläutert Michael Botek, Geschäftsführer ITdesign. "Aber oft fehlt es am ‚Übersetzer' von der Business-Prozess-Sprache in die EDV-spezifische Nomenklatur. Erst wenn diese Nahstelle geschlossen ist, geht die Ausrichtung der Geschäftsprozesse Hand in Hand mit der technischen Anpassung der vorhanden IT-Infrastruktur."
Beim herstellerunabhängigen IT-Dienstleister ITdesign legt man deshalb großen Wert auf die Konzeptionsphase, um zwischen Fachbereich und EDV eine Begriffsabgleichung zu erreichen. "Wir setzen bei derartigen Projekten einen eigenen IT-Berater ein, der diese Übersetzung übernimmt", erläutert Botek. "Er vergleicht die von den Fachbereichen kommenden Anforderungen mit der vorhandenen Infrastruktur und erarbeitet im Zuge der Projektberatung Optimierungspotentiale samt der Ausarbeitung produktunabhängiger technischer Lösungsmöglichkeiten."
Auf diese Weise ist eine ideale Abstimmung der angepassten Infrastruktur mit dem organisatorischen Prozess-Know-how und der Applikationsebene möglich. Übergreifende Forderungen wie Sicherheit, Verfügbarkeit und Storage werden ebenfalls berücksichtigt. Zudem sei es, so Botek, bei der zunehmenden Komplexität heutiger IT-Strukturen für die Unternehmen oft schwer, die Chancen und Risiken von Investitionsentscheidungen richtig abzuschätzen.Virtualisierung als Enabler
Auf der Infrastrukturseite steht mit unterschiedlichen Virtualisierungstechnologien inzwischen ein erprobtes Mittel der Ressourcen-Teilung und -Verwaltung zur Verfügung, das für die oben genannten Anforderungen eine kostenbewusste Basis legt. Damit lassen sich deutliche Einsparungen erreichen bei gleichzeitiger Verbesserung der Verfügbarkeit und Entlastung der IT-Administratoren.
- "Hardware-Virtualisierung":
beispielsweise im Server-Umfeld, hilft dabei, veraltete Gerätegenerationen kosteneffizient abzulösen, den Hardwareeinsatz zu verringern sowie das Management und Monitoring zu konsolidieren. Dank seiner langjährigen Erfahrungen kann ITdesign die Integration unterschiedlicher Server-Betriebssysteme (Microsoft, Novell, Linux) in virtuelle Umgebungen realisieren.
- "Software-Client-Virtualisierung":
beginnt dort, wo klassisches Desktop Management aufhört. Applikationen werden zentral gewartet und gepatcht, auf den Clients ist keine Installation mehr notwendig. Die benötigten Dateien und Registry Keys werden zum Endgerät (PC oder Terminal Server) gestreamt. Auf diese Weise können auch unterschiedliche Versionen derselben Anwendung auf einem Endgerät laufen. Große Zeitvorteile ergeben sich für Software-Rollouts (zB. SAP in Terminal Server-Umgebungen).





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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 