Vor dem Hintergrund rasant steigender Datenberge sowie der Erfüllung rechtlicher Rahmenbedingungen kommt der richtigen Speicherstrategie eine immer größere Bedeutung zu. "Der Blick rückt dabei deutlich weg von einzelnen Insellösungen hin zu innovativen und zukunftssicheren Strategien für einen nachhaltigen Geschäftserfolg", erklärt Ing. Wolfgang Egger, seit 1. Mai 2007 neuer Manager der Enterprise Servers & Storage Group und damit verantwortlich für das Speichergeschäft bei HP Österreich.
Das Ziel lautet demnach: Informationen intelligent, einfach, sicher und kosteneffizient abzulegen, um sie punktgenau und schnell wieder finden zu können, wenn sie benötigt werden. "Größe und Mitarbeiterzahl sind dabei nicht die entscheidenden Kriterien, sondern allein die Umsetzung einer langfristigen Speicherstrategie. Maßgeschneiderte, standardbasierte Lösungen, die die eigenen Anforderungen mit den unterschiedlichen Speichertechnologien kombinieren, sind von immenser Bedeutung", so Egger.
HP verfolgt diesen Gesamtlösungsansatz mit seinem Adaptive-Infrastructure-Konzept: Es integriert Systeme, Software und Services mit dem Ziel, kostenintensive Insellösungen in günstigere IT-Asset-Pools zu transformieren. In diesen werden alle vorhandenen Kapazitäten zusammengefasst und entsprechend den aktuellen Anforderungen zugeteilt. Ziel ist es, eine weitestgehend automatisierte und virtualisierte IT-Plattform bereitzustellen, die 24x7 Stunden verfügbar ist und mit den Anforderungen, den Märkten oder den rechtlichen Vorgaben und Verhaltenskodices mitwächst.
Das neue HP StorageWorks XP 24000 Disk Array soll hier einen Meilenstein markieren. Das High-End System aus der XP-Familie verfügt über eine Skalierbarkeit bis zu 1.152 Festplatten mit einer Speicherkapazität bis zu 332 TByte. In Kombination mit der HP StorageWorks XP External Storage Software zur Schaffung mehrstufiger Speicherlandschaften beträgt das unterstützte Datenvolumen bis zu 247 PetaByte. Der Cluo des Systems ist seine Fähigkeit Speicherressourcen automatisiert zu verwalten und freizugeben ("Thin Provosioning"), was für Adminstratoren die Planung und Zuweisung von Speicherplatz stark vereinfacht.
KMU: Plattenspeicher und Bandlaufwerke

„Eine Speicherstrategie ist heutzutage für jedes Unternehmen unverzichtbar. Sie minimiert Risiken, senkt Kosten und optimiert so langfristig den Geschäftserfolg. Der Fokus liegt dabei auf der sinnvollen strategischen Kombination einzelner Speicherkomponenten, ausgewählt nach individuellen Bedürfnissen.“ - Ing. Wolfgang Egger, Manager Enterprise Servers & Storage Group, HP Österreich
Geringes Budget, hohe Komplexität bei der Verwaltung und fehlendes Speicher-Know-how ließen bislang viele KMU vor dem Thema Speicherstrategie bzw. Speichernetzwerk zurückschrecken. Zu unrecht, wie Egger weiß: "Zukunftssicheres und kosteneffizientes Speichermanagement hängt auch bei KMU von der richtigen Strategie und der richtigen Mischung aus Disk- und Bandlaufwerken ab. Die Kosten für Plattenlaufwerke sind bei Weitem nicht mehr ein so bedeutender Faktor wie viele glauben, zumal bei der Verwaltung durch die deutliche Vereinfachung Kosten gespart werden."
Plattenspeicher sind schnell beschrieben, können einfach gemanagt werden und bieten höhere Kapazitäten, wie die Disk-to-Disk-Backup-Lösungen. Sie automatisiert die täglichen Speicherprozesse und konzentriert das Backup für bis zu vier Server auf einem einzelnen Gerät. Auch die bestehenden Band-Laufwerke können weiterhin eingesetzt werden, allein die Funktion ändert sich: Anstatt als Haupt-Backup zu fungieren, sind Band-Laufwerke nun die "letzte Sicherungsinstanz". Sicherungskopien auf diesen Bändern können außerhalb des Unternehmens aufbewahrt werden und ermöglichen so in Katastrophenfällen die Systemwiederherstellung.





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Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. 