"Managed Desktop Services" (MDS) bedeutet nicht nur - so MONITOR-Autor Lothar Lochmaier - den störungsfreien Betrieb von Desktops, mobilem Equipment und der Peripheriegeräte zu organisieren. Es gilt komplexe Beschaffungs- und Geschäftsprozesse nutzergerecht zu optimieren. Eine große Rolle spielt die sichere Verwaltung und Kontrolle der Desktops sowie der dazugehörigen Ausstattung. Andreas Burau von der deutschen Experton Group hat jedenfalls beobachtet, dass das Thema "gerade für mittelständische Unternehmen mit mehr als 250 PC-Arbeitsplätzen zunehmend interessanter wird." MDS seien aufgrund von Skaleneffekten nämlich erst ab einer bestimmten Unternehmensgröße lohnenswert, wobei lokale Dienstleister bei unter 100 Mitarbeitern aufgrund ihrer größeren Kundennähe im Vorteil seien, ergänzt Harald Stamm, Leiter Marketing IT-Outsourcing + BPO bei HP Services. Allerdings zögern Unternehmen die Einführung solcher Dienste oftmals hinaus. Die Gründe hierfür: Befürchtete Kostensteigerungen, kein adäquates Angebot und mangelndes Vertrauen in die Kompetenz des Dienstleisters. Diese benötigen, so Burau, ausgewiesene Fachkompetenz auf unterschiedlichen Feldern. So sei das Thema Security wie Datensicherung und Virenschutz auf jeden Fall separat zu adressieren, es könne umgekehrt aber auch als Teil der MDS verstanden werden. Ebenso sollten mobile Endgeräte ins Konzept integriert sein. Lesen Sie den ganzen Text in unserem "Thema" ab S. 12.
Gezielt gezahlt
Auch für Versicherungen stellt sich heute das Problem, dass ihre Kunden nur mehr das zahlen wollen, was sie auch wirklich benötigen. Auch hier hilft die IT: Einige Autoversicherer in Europa testen bzw. überlegen, ihre KFZ-Klienten über ein satellitengestütztes Überwachungssystem ("Usertracking") zu erfassen. Damit würden Kunden nur mehr für die wirklich gefahrenen Strecken und das damit einhergehende Risiko zahlen. So konnte ich bei der heurigen Teradata-Konferenz in Warschau erfahren (S. 27), dass der weltweit fünftgrößte Versicherer Norwich Union in England bereits ein entsprechendes System realisiert hat. Im Oktober 2006 entstand so die erste "Pay as you drive"-KFZ-Versicherung. Damit kann etwa jugendlichen Autofahrern, die Versicherungsprämien einsparen wollen, verdeutlicht werden, dass die für sie gefährlichste Fahrzeit (Freitag bis Sonntag in der Nacht) besonders hohe Versicherungsprämien zu zahlen haben. Verzichtet der Fahrer darauf, in dieser Zeit zu fahren, so reduziert sich seine Versicherungsprämie erheblich. Auch die heimische UNIQA - so MONITOR-Autor Lothar Lochmaier in seinem Bericht ab S. 41 - denkt nun über ein entsprechendes System nach.
Breitband für alle
Mit dem Programm austrian electronic network, kurz AT:net, setzt die Bundesregierung die Breitbandinitiative fort und unterstützt Unternehmen bei der Markteinführung innovativer Produkte und Dienstleistungen. Das erklärte Ziel, so MONITOR-Autor Christian Henner-Fehr, ist ehrgeizig: In fünf Jahren soll Österreich weltweit zu den Top 5 im IKT-Bereich gehören. In dem Programm geht es nun darum, bis 2010 die Zahl der Haushalte und Unternehmen mit Breitbandanschluss von derzeit rund vierzig auf sechzig Prozent zu steigern. Neben der Infrastruktur soll AT:net aber auch Unternehmen dabei unterstützen, innovative Produkte und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen. Lesen Sie mehr über das interessante Programm sowie ein Interview dazu mit Bundesminister Werner Faymann ab S. 30.
MONITOR: Immer ein Gewinn
In der vorliegenden Sommerausgabe finden Sie gleich zwei Gewinnspiele: das eine liefert Ihnen wichtige Informationen für Ihren Vertrieb (S. 36), das andere sorgt für sommerlich entspannte Unterhaltung (S. 54). Verkauf braucht Konsequenz, Kontrolle und Führung. Daher veranstaltet Alfred Nezbeda, Chef des Beratungsunternehmens pardConsult, gemeinsam mit seinem Co-Trainer Bernhard Schlegl am 15. und 16. Oktober im renommierten Seminarhotel Retter im steirischen Pöllauberg erstmals ein VerkaufsleiterInnentraining. Als Medienpartner verlost MONITOR unter seinen LeserInnen für das Seminar einige Plätze! Nutzen Sie diese Chance und optimieren Sie Ihren Vertrieb!
Wer sich angesichts des Arbeitsstress lieber mit etwas Nervenkitzel entspannen will, der sei auf unser zweites Gewinnspiel verwiesen. Statt mit dicken Filmrollen arbeitet Wiens neues 3D-Kino nämlich mit Servern, komprimierten Filmdateien und zwei Digitalprojektoren. Eingesetzt wird dabei das passive 3D-Verfahren. Spielen Sie mit und mit etwas Glück sehen Sie einen von drei zur Auswahl stehenden 3D-Filmen!
Einen sonnigen und erholsamen Sommer wünscht Ihnen Ihr
Rüdiger Maier




1/2012
8/2011
7/2011


Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 