Interview
Dr. Manuel Joiko, Sprecher der Geschäftsführung der Kordoba GmbH & Co. KG erläutert im Gespräch mit dem MONITOR die aktuelle Geschäftsstrategie.

Dr. Manuel Joiko, Sprecher der Geschäftsführung der Kordoba GmbH & Co. KG
Wie sieht Ihr Zielmarkt für TouchPoint konkret aus?

Dr. Manuel Joiko, Sprecher der Geschäftsführung der Kordoba GmbH & Co. KG
Prinzipiell adressieren wir mit TouchPoint alle Kreditinstitute und Finanzdienstleister in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die ihre Vertriebs- und Serviceprozesse optimieren oder neue Vertriebskanäle integrieren möchten: von Filial- und Direktbanken über Privat- und Retailbanken bis hin zu Regional- und Großbanken.
In Deutschland gehören Sie im Bankensoftware-Bereich zu den Marktführern. Ihr erklärtes Ziel ist eine stärkere internationale Ausrichtung. Wie wollen Sie dies erreichen?
Um die hohe Eintrittshürde in ein neues Land erfolgreich zu nehmen, werden wir die ersten Schritte gemeinsam mit unseren deutschen Kunden gehen. Deren Auslandstöchter sind unsere ersten Zielkunden. Produktseitig sind wir zudem seit der kürzlich erfolgreich abgeschlossenen Modernisierung unseres Core-Banking-Systems CORE24 für die internationale Expansion sehr gut aufgestellt. Unser Kernbankensystem ist seit über 25 Jahren im deutschen Bankenmarkt etabliert. Durch die Modernisierung, die unter anderem die Realisierung der Mehrsprachenfähigkeit und Kapselung länderspezifischer Anforderungen umfasst, ist die Kordoba-Lösung nun auch für den internationalen Einsatz geeignet.
Welche Vertriebskanäle wollen Sie in Österreich nutzen?
Suchen Sie auch neue Vertriebspartner? Um im Ausland erfolgreich tätig zu sein, ist es wichtig, die speziellen Anforderungen des Finanzmarktes zu kennen und Zugang zu den wichtigen Marktteilnehmern und Meinungsbildnern zu haben. Deshalb arbeiten wir mit geeigneten Partnern in den jeweiligen Ländern zusammen. In Österreich kooperieren wir beispielsweise bereits seit vielen Jahren und sehr erfolgreich mit Siemens IT Solutions and Services (SIS) und C&P Glabischnig AG.
Abgesehen von TouchPoint - für welche weiteren Kordoba-Lösungen sehen Sie in Österreich Vertriebschancen?
Dr. Manuel Joiko: In erster Linie ist hier unser Core-Banking-System CORE24 zu nennen. Darüber hinaus aber auch unsere Lösung für die kurzfristige Liquiditätssteuerung K-LaR. K-LaR erfüllt die Anforderungen an die Berechnung und Steuerung des Liquiditätsrisikos in der kurzfristigen Liquiditätssteuerung. Marktpotenzial sehen wir auch für das Wertpapiersystem Kordoba Global Securities (K-GS), das die wertpapierbezogenen Abläufe - real-time, prozessorientiert und im 24-Stunden-Betrieb - vom Vertriebs-Frontend (Filiale, Internet- oder Telefon-Banking) über das Ordermanagement bis hin zum Back-Office unterstützt.



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