Die Ferraris unter den Hochleistungsservern, die vereinzelt schon mit einer dreistelligen Prozessoranzahl aufwarten, bringen heute Datenverarbeitungsgeschwindigkeiten, für die vor einigen Jahren noch große Rechenzentren nötig gewesen wären. Auch preislich spielen die Kult-Sportwagen aus Maranello und die Speed-Wunder der IT in derselben Liga. Für viele heimische Klein- und Mittelbetriebe sind derartige Highend-Systeme weder erschwinglich noch notwendig. Statt für den Ferrari wird man sich vernünftigerweise für den Kleintransporter entscheiden - und Einstiegs- und Standardserver sind Massenware.
Am häufigsten sind Standard-Prozessoren von Intel oder AMD verbaut. Die billigsten Geräte sind schon ab 500 Euro zu haben. Aber Vorsicht bei vermeintlichen Schnäppchen. Denn wie bei Autos sind die Anschaffungskosten nur die halbe Wahrheit. Dazu Erwin Klinglhuber, Verkaufsleiter Solutions beim Systemhaus ACP: "Die Differenzierungsmerkmale findet man nicht mehr in der Hardware, sondern im angebotenen Gesamtpaket und im Service. Die Kunden wollen Hardware, Software und Service aus einer Hand." Wer sein IT-Budget planbarer machen will, kann auch Mietmodelle nutzen, die von mehreren IT-Dienstleistern angeboten werden. Pro Server zahlt man einen monatlichen Fixbetrag - inklusive Wartung, Hard- und Software-Updates und Helpdesk. Bei ACP ist ein solches "Rundum sorglos"-Paket ab 150 Euro zu haben.
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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 