Die von Automobilzulieferern geforderten Kostensenkungen setzen die permanente Optimierung aller Prozesse voraus. Bei Rupert Fertinger sorgt der durchgängige Einsatz von oxaion für die ständige Verbesserung der Abläufe vom Vertrieb bis zur Nachkalkulation. RF liefert Automotive-Komponenten für das Fahrzeug-Temperaturmanagement, einbaufertige Zulieferteile für die Armaturenindustrie und den Aggregatebau und verfügt über ein Programm zur Bäderausstattung.
Mit jedem Kunden bestehen individuelle Vereinbarungen, welche Merkmale bei welchen Arbeitsgängen und in welchen Intervallen zu prüfen sind. Die Prüfprozesse müssen dokumentiert und je nach Kunden 10 bis 15 Jahre nachvollziehbar archiviert werden, um den Nachweispflichten zu genügen. Da Prüfverfahren und Ergebnisse bisher außerhalb von oxaion dokumentiert wurden, war die redundante Erfassung der Stammdaten unvermeidbar, die Rückverfolgbarkeit nur mühsam umsetzbar.Das in oxaion integrierte QS-Modul für die fertigungsbegleitende Prüfung erlaubt die Definition von Merkmalen und Sollwerte für jeden Arbeitsschritt. Prüfaufträge werden automatisch generiert und nach Eingabe der Messwerte auch automatisch abgeschlossen. Dank unterschiedlicher Auswertungen verfügt die QS über einen umfassenden Überblick über die aktuelle Fertigungsqualität.
Durch direkte Zuordnung von Artikeln, Teilestamm, Stücklisten und Arbeitsplan sowie dem direkten Bezug zwischen Fertigungs- und Prüfaufträgen wird nicht nur die Transparenz der QS-Ergebnisse deutlich erhöht - bei RF erwartet man sich, dass der administrative Aufwand um 20% gesenkt werden kann. "Bereits die Ergebnisse unseres Probebetriebs belegen, dass wir mit dem neuen QS-Modul von oxaion und QSC wieder einen erheblichen Schritt im Sinne der laufenden Optimierung vorankommen werden", sagt DI Helmut König, Leiter der IT und Qualitätssicherung bei RF.
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Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. 