Ein solch ambitioniertes Ziel ist nur dann realistisch, wenn die ERP-Lösung branchenspezifische Prozesse bereits im Standard abdeckt. "Genau das ist bei oxaion der Fall", sagt Richard Holzer, verantwortlich für Organisationsentwicklung und Produktion bei der Keytronix Gesellschaft für industrielle Elektronik und Informationstechnologie mbH.
Das Unternehmen verfügt neben dem Hauptstandort in Wien über eine eigene Produktion in Österreich sowie eine Vertriebsniederlassung in Deutschland. Um die neuen Produktionsanlagen, die derzeit in Siegendorf im Burgenland in Betrieb genommen werden, von Anfang an optimal auszulasten, war das Unternehmen auf der Suche nach einem ERP-System, das auf die Geschäftsprozesse eines fertigenden Elektronikunternehmens zugeschnitten ist.
In einem mehrstufigen Verfahren wurden fünf Anbieter evaluiert, zwei davon kamen in die engere Auswahl. Obwohl die Entscheidung für oxaion gleichzeitig die Investition in die für das Unternehmen neue Hardware IBM System i5 nach sich zog, setzte sich das Produkt aufgrund seiner ausgereiften Funktionen in den Bereichen PPS, Warenwirtschaft und Servicemanagement gegenüber den Mitbewerbern durch.
oxaion bietet bereits im Standard umfangreiche Funktionalitäten an, die besonders für fertigende Unternehmen von großer Bedeutung sind. So lassen sich aufgrund der genauen Ressourcenplanung auf allen Ebenen - also Material, Maschinen, Werkzeuge und Personal - Liefertermine vorhersagen. Die Integration von Verkauf, Warenwirtschaft, Lager und Fertigung ermöglicht es dem Vertrieb, bereits bei der Auftragserfassung festzustellen, welcher Liefertermin möglich ist. Bei der standortübergreifenden Fertigung in Zusammenarbeit mit Zulieferern, typisch für die Elektronikindustrie, kann mit oxaion die termingerechte Anlieferung seitens der Fertigungspartner einfach gesteuert werden.
Als für Keytronix besonders wichtige Funktionalität - und daher mitentscheidend bei der Auswahl - waren unter anderem die in oxaion vorhandene PDM-Schnittstelle sowie die ausgereifte Funktionalität im Bereich Forecast, Planung und Bruttobedarfsermittlung samt Auslastungssimulation. Neben der Funktionalität konnte die Lösung auch durch die Kompetenz und das Engagement seiner Mitarbeiter überzeugen.



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8/2011
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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 