Besonders deutlich wird das in der Automobilindustrie. Automobilhersteller stellen immer knackigere Anforderungen an ihre Lieferanten: Nur wer diese Wünsche flexibel erfüllt, ist langfristig wettbewerbsfähig. Die Richard Bergner Holding GmbH & Co. KG hat sich daher für eine Automotive-Lösung von Infor entschieden. Als führender internationaler Anbieter von mechanischen Verbindungselementen, technischen Federn und Elektroarmaturen beliefert RIBE vor allem die Automobil- und Investitionsgüterindustrie, aber auch Unternehmen aus dem medizinischen Sektor, der Elektronik- und Energiebranche.
Infor steht im kontinuierlichen Kontakt mit den Automobilherstellern und reflektiert deren Anforderungen in seiner Lösung: Sie ist auf die Automobilzulieferer-Branche zugeschnitten und unterstützt insbesondere Anforderungen wie Electronic Data Exchange (EDI) und Firmen-/Werkskonzepte, um Fertigungsstellen im Ausland als echte Mandanten im System erscheinen zu lassen, anstatt sie nur als ausgelagerte Arbeitsplätze im zentralen Mandanten zu führen. "Wir brauchten neue Funktionalitäten, um beispielsweise den Lagermanagement-Anforderungen von BMW zu entsprechen oder Kunden- und Lieferantenverhältnisse durch ein schlüssiges Firmen-/Werkskonzept unterstützen zu können", beschreibt Markus Kramer, IT-Leiter bei RIBE. Nachdem die Entscheidung für Infor ERP Xpert gefallen war, ging die Lösung in fünf Werken in Schwabach (2 Werke) und Radebeul, Dubnica und Nitra (Slowakei) parallel ans Netz.
Herausforderungen gemeistert
Priorität Nummer eins war vom ersten Tag an, die Prozesse zum Kunden und zu den Lieferanten abzusichern: "Wir hatten zuvor EDI mit einem Mitbewerberprodukt realisiert, aber mit der Infor AutoEx-Lösung haben wir erst jetzt die nötige Flexibilität, um die EDI-Prozesse zu allen großen OEMs und ihren Zulieferern abdecken zu können", so Markus Kramer.
Zudem wollte das Unternehmen die Struktur bestimmter Kunden-/Lieferantenverhältnisse ablösen: Wenn zuvor eine Firma für einen Fertigungsauftrag für Endprodukte bestimmte Werkzeuge benötigte, so ließ sich die entsprechende Bestellung nur mit einem gewissen Aufwand, Modifikationen im System und Prozesszwischenschritten auf Papier bewerkstelligen. In der neuen Version sorgen Standardfunktionen im Firmen-/Werkskonzept dafür, dass Bestellungen automatisch ausgelöst und entweder per EDI oder auf Papier an RIBE-eigene oder fremde Auftragnehmer weitergeleitet werden. "Durch den Umstieg vermeiden wir hier in Zukunft Modifikationskosten", rechnet Markus Kramer vor. Die Vorzüge der neuen Software rüsten RIBE für weiteres Wachstum, insbesondere auch im Ausland. So sind etwa Lieferungen möglich, bei der die ausländische RIBE-Niederlassung im Namen der Schwabacher Zentrale auftritt - damit kann RIBE viel schneller reagieren, Transportkosten optimieren und seinen Kunden mehr Service bieten, indem sie sich nicht mit weiteren Lieferanten auseinandersetzen müssen.
Kontakt:
Infor
emea-leaddevelopment@infor.com
Tel. 01/7186808 800
www.infor.com




1/2012
8/2011
7/2011


Dunja Koelwel ist freie Journalistin in München. Die studierte Juristin arbeitet für Verlage und Agenturen und betreut vor allem die Themen Internet und Business-Software aus einem strategisch- wirtschaftlichen Blickwinkel. 