Bei der Niederösterreichische Landesregierung (NoeL) waren bereits einige Produkte evaluiert und teilweise implementiert worden. Aber erst der konzeptionelle Lösungsansatz von ITdesign und dem Produkt WATCH IT wurde den Anforderungen gerecht.
Dabei unterschied sich die Ausgangssituation der NoeL nicht wirklich von der vieler anderer Kunden. Es war bereits ein Monitoring-System im Einsatz, ohne dass die klaren Ziele - was wird erwartet und was soll überwacht werden - vollkommen losgelöst von einem Produkt, definiert waren. Es fehlte die Gesamtsicht der IT-Dienste und es gab eine hohe Anzahl nicht zuordenbarer Fehlermeldungen.
Um den gesamten Rahmen dieses Projektes transparenter und verständlicher darzustellen und zur Aufbereitung der Entscheidungsfindung, entschloss sich die NoeL für eine konzeptionelle Erarbeitung der Lösung durch ITdesign. "Im Konzept der Monitoring-Lösung wurden - beginnend mit der Verfügbarkeit - bis hin zu Aspekten der Betreuung im laufenden Betrieb alle Punkte betrachtet, die später für unser effizientes Monitoring und die Erreichung der Zielsetzungen relevant waren", so Wolfgang Huber EDV-Leiter der NoeL.
Entscheidung für WATCH IT
Auf Grund der vielen Vorteile hat sich die NoeL für die auf dem "Open Source" - Framework Nagios basierende Lösung WATCH IT entschieden. "Die Gesamtkosten für das Produkt, die Konzeption und die Implementierung sind wesentlich geringer als lediglich die Lizenzkosten von Produkten mit vergleichbarer Funktionalität", untermauert Huber die Entscheidung. "Weiters verursachen künftige Systemerweiterungen innerhalb des Lizenzierungsmodells keine zusätzlichen Lizenzkosten. Ein weiterer Vorteil war und ist auch die rasche und unbürokratische Lösung von Wünschen bzw. Anforderungen durch ITdesign, da es sich bei WATCH IT um eine Eigenentwicklung handelt."
Um rasch Funktionen aus der Monitoring-Lösung nutzen zu können, wurde die Implementierung der Lösung in zwei Abschnitte geteilt:
Abschnitt eins war die Basisinstallation bestehend aus WATCH IT, Installation der Basisdienste wie Microsoft, Novell, Linux/Unix und zusätzlich die Einbindung der Netzwerkkomponenten und der Server. Wolfgang Mathe Technischer Koordinator von ITdesign fasst zusammen: "Durch diesen Phasenplan konnte innerhalb der ersten Implementierungswoche bereits ein Großteil der Systeme durch NoeL-Mitarbeiter selbstständig in das neue Monitoring eingebunden werden. Fehler und Hardwarestörungen wurden mit Hilfe von WATCH IT sofort erkannt und behoben."
Im nächsten Abschnitt wurden die Betriebssystem-, die Netzwerk- und die detaillierte Applikationsüberwachung erweitert und die Benachrichtigungsfunktionalität vervollständigt. Dabei lag der Schwerpunkt auf Automatisierung der bis dahin manuell durchgeführten Tätigkeiten. Durch Korrelation mehrerer Einzelmessungen wurde der Gesamtzustand der IT Dienste dargestellt und bildete die Basis für SLA Messungen.
Fazit
Zum Abschluss des Projekts fasst Huber die Vorteile für WATCH IT wie folgt zusammen: "Wir haben nun eine Monitoring-Lösung mit automatischer Darstellung der Netzwerkumgebung, keinen Agenten auf den zu überwachenden Systemen, exakter Benachrichtigung aufgrund ausgereifter Eskalationslogik, Überwachung von vielen Services bis auf Applikationsebene, mit einfacher Einbindung weiterer Systeme und was uns besonders freut ist die Möglichkeit Pflege, Wartung und Weiterentwicklung durch meine Mitarbeiter durchzuführen."




7/2011
6/2011
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Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 