"Unser Kärntner Geschäftsstellenleiter Roland Flaumitsch konnte bereits 50 weitere Kunden gewinnen. Letztlich wollen wir über zusätzliche Büros in Wien, Linz und Salzburg den gesamten österreichischen Markt bedienen können", so Straub. Das 1981 in Nürnberg gegründete Systemhaus konnte damit neben seinen acht deutschen Standorten erstmals eine ausländische Niederlassung in Betrieb nehmen. Das Unternehmen versteht sich als Infrastruktur-Anbieter für den Mittelstand: "Wir betreiben Out-Tasking für Unternehmen zwischen 25 und 1.000 Mitarbeitern und haben derzeit vier Geschäftsfelder", erläutert der Gründer.
Größter Bereich: Desktop Solutions
Der größte Bereich ist "Desktop Solutions" (PCs), der derzeit etwa 50.000 PCs betreut. "Allein bei Infineon in Kärnten betreuen wir etwa 3.000 User und auch PCs in der Fertigungslinie. Dafür stehen 10 unserer 15 österreichischen Mitarbeiter im Einsatz", erklärt Flaumitsch. Als zweites Geschäftsfeld wurde der Bereich Speicher/Server entwickelt.
Hier werden Konzepte angeboten, um das Bereistellen, die Wartung und Sicherung von Dateien ("Storage Solutions") sowie die Migration auf neue Hardware-Plattformen effizienter, kostengünstiger oder leistungsfähiger zu machen. "Wir setzen dabei auf virtuelle Server, einfache Anbindung mittels Server Based Computing oder High-End-Cluster", so Straub.
Sicherheit und Druck
"Gerade der Mittelstand ist von den ständig wachsenden Anforderungen rund um die Sicherheit oft überfordert. Daher konnten wir hier unser drittes Standbein aufbauen", erläutert der Geschäftsführer. Die Angebots-Palette reicht hier vom Sicherheits-Audit über den Viren- und SPAM-Schutz bis zur Beratung über die rechtlichen Risiken.
Jüngstes Kind im Portfolio des Unternehmens sind die "Digital Printing Solutions": "Wir konnten feststellen, dass sich Unternehmen um die Drucker nicht mehr kümmern wollen, sondern lieber einen fixen Preis für eine gedruckte Seite zahlen. Solche transparenten Abrechnungsmodelle erleichtern auch die Zuordnung von Kosten im Unternehmen." So werden dann komplexe Druck-Infrastrukturen durch multifunktionale Drucklösungen ersetzt, die alle notwendigen Funktionen - Kopieren, Drucken, Faxen und Scannen - in einem Gerät ermöglichen.
Stolz ist der Unternehmensgründer nicht zuletzt darauf, dass das Unternehmen für alle verkauften Produkte die entsprechenden Zertifizierungen besitzt. "Wir sind etwa bei HP und Microsoft ganz oben im Partner-Status, derzeit läuft eine IBM/Lenovo-Zertifizierung. Daneben verfügen wir aber auch über Expertise beispielsweise bei Apple-Produkten oder Linux-Lösungen."
26 Jahre Erfahrung
Die SanData IT-Gruppe ist eine Kooperation von drei Systemhäusern und einem Schulungszentrum: Zusammen mit dem Bayreuther Systemhaus Schläger, der SanData Solutions in München und dem SanData IT-Trainingszentrum bildet das Stammhaus in Nürnberg eines der 30 größten IT-Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Das 1981 gegründete Unternehmen hat heute 200 Mitarbeiter, zuletzt lag der Jahres-Umsatz bei 36 Millionen Euro.




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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 