Programmhersteller Eset setzt nach großen Erfolgen in Ungarn auch in Österreich auf den ungarischen Partner. In Ungarn zählt NOD32 zu den verbreiteten Antiviren-Programmen, in Österreich ist das Produkt nahezu unbekannt. "Wir wollen unsere Erfolgsgeschichte in Ungarn auch in Österreich wiederholen und hier mit NOD32 durchstarten", erläutert Sicontact-Geschäftsführer Béla Csiszér. "Wenn wir in diesem Jahr 5.000 Software-Lizenzen verkaufen, bin ich zufrieden. Für das Jahr 2008 soll sich diese Zahl dann verdreifachen."
Als Zielgruppe fokussiert das Produkt sowohl den Einzeluser als auch kleine und mittlere Unternehmen. NOD32 ist für die Betriebssysteme Microsoft Windows 95 bis Windows Vista und für zahlreiche Linux-Distributionen sowie auch für Novell erhältlich. Es hat bisher insgesamt 40 Virus Bulletin VB 100% Awards erhalten, mehr als alle anderen Produkte. Das Produkt geht in seiner Entwicklung auf die frühen 90er-Jahre zurück und wurde von einem slowakischen Programmiererteam entwickelt. Hauptsitz und Entwicklungszentrum ist nach wie vor Bratislava.
Auf der CeBIT wurde eine neue Version vorgestellt, bei der es sich um eine integrierte Softwarelösung bestehend aus Firewall sowie Spam-, Spyware- und Malwareschutz handelt. Der Vorteil dieses Allround-Systems besteht darin, dass die einzelnen Sicherheitsmodule in einer von Eset selbst entwickelten Lösung vernetzt sind und so besser miteinander "kommunizieren" können. Der gesamte Systemschutz wird dadurch stabiler und erhöht. Ein Vorzug des Programms ist die schlanke, ressourcenschonende Software-Architektur.
Eine Einzelplatzlizenz kostet 39,- Euro (inkl. MwSt.), Rabatte bis zu 50 Prozent gibt es beispielsweise für Schüler und Studenten. Zum Test steht auch eine kostenlose 30-Tage-Version zum Download bereit.




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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 