Im ersten Halbjahr 2006 hat Österreichs führendes Elektrizitätsunternehmen, der Verbund Austrian Hydro Power AG, mit "Limberg II" den Bau eines neuen Spitzenstrom-Kraftwerks begonnen. Das Besondere an dem 365 Mio. Euro teuren Vorhaben, das 2012 in Betrieb gehen wird, ist die Errichtung des kompletten Kraftwerks unterirdisch in Kavernen, sodass nach Fertigstellung von außen nur noch ein Zufahrtstor zur Maschinenkaverne zu sehen sein wird. Durchgeführt wird dieses äußerst anspruchsvolle Projekt von der ARGE Limberg PSW II, einem Verbund führender österreichischer Bauunternehmen.
Für den professionellen Austausch von Informationen und Daten verfügt die ARGE Limberg PSW II über eine eigene, auf dem Microsoft Small Business Server 2003 Premium basierende IT-Infrastruktur, die den Austausch von Daten und E-Mails ermöglicht. Insgesamt sind 15 Arbeitsstationen mit Windows XP in das Netzwerk integriert, viele davon Notebooks, die per VPN auf das ARGE-Netz zugreifen. Der Zugang zu den einzelnen firmeninternen Netzwerken wurde mittels "Access on Demand"-Lösung wie beispielsweise CITRIX realisiert.
Die Herausforderung
Sicherheit spielt bei der ARGE Limberg PSW II eine entscheidende Rolle - auch im IT-Bereich. Denn ein Ausfall der IT-Systeme zum Beispiel durch Virenbefall bedeutet teure Projektverzögerungen. Dazu kommt, dass interne Projektdaten wie Bauzeichnungen auf Grund der strategischen Bedeutung des Kraftwerks für die österreichische Energieversorgung auf jeden Fall wirksam vor Datendiebstahl durch Spywareprogramme geschützt werden müssen. Somit war klar, dass alle Computer, inklusive Datei und E-Mailserver, durch eine professionelle Sicherheitslösung vor Viren und Spyware zu sichern.
Um dieses zu verwirklichen, wandte sich Herbert Hötzmannseder, verantwortlicher Baukaufmann der ARGE Limberg PSW II, an die Spezialisten der Kapruner Conecto Business Communication GmbH. Dieses Unternehmen bietet individuelle Beratung und ganzheitliche Lösungen auf dem Kommunikationssektor. Gemeinsam wurden ein detaillierter Anforderungskatalog erarbeitet und verschiedene Lösungen namhafter Anbieter von IT-Sicherheitslösungen evaluiert.
Neben einer absolut zuverlässigen Virenerkennung stellte vor allem die Performance ein wichtiges Kriterium dar. Denn hier wurde bereits in früheren Projekten die Erfahrung gemacht, dass einige Lösungen so viel Systemressourcen in Anspruch nehmen, dass die geschützten Computer spürbar ausgebremst werden. Weitere Kriterien waren eine einfache Installation und Wartung sowie ein nachhaltiger Scan der Exchange-Datenbank.
Die Lösung
Nach der Evaluierungsphase fiel die Entscheidung klar für das Avira AntiVir Small Business Bundle mit Schutz für Arbeitsstationen, Datei- und Exchangeserver. Die Avira-Lösung überzeugte durch ihre ressourcenschonende Such-Engine und die einfache Bedienung. Auch die kostengünstige Bundle-Lizenz, die alle Updates und Upgrades während der Laufzeit sowie einen 30 Tage Installationssupport enthält, war ein Entscheidungskriterium.
"Das Avira AntiVir Small Business Bundle hat uns nicht nur durch seine herausragende Erkennungsleistung überzeugt. Ausschlaggebend war vor allem auch, dass die Lösung einfach zu installieren war und unsere Systeme im Betrieb nicht belastet", so Herbert Hötzmannseder, ARGE Limberg PSW II.
Kurz nach der Entscheidung wurde die Avira AntiVir-Lösung zusammen mit der Conecto in Betrieb genommen. Wie schon bei der Evaluation liefen Installation und Konfiguration problemlos - nicht zuletzt auch wegen des in der Lizenz enthaltenen Avira AntiVir Security Management Centers zur zentralen, netzwerkweiten Administration der Arbeitsstationen und Dateiserver.
Eine Überraschung gab es beim Reimport alter PST-Dateien in die Exchangedatenbank. Avira AntiVir schlug mehrfach an und fand Viren, die vorher offenbar übersehen wurden. Seit dem hat die ARGE Limberg PSW II keine Probleme mehr mit verseuchten E-Mails, da Avira AntiVir Exchange sie schon direkt auf dem Mailserver erkennt und isoliert. Auch die Arbeitsstationen und Dateiserver sind rundum geschützt.
Um die Mobilität der Mitarbeiter für zukünftige Projekte weiter zu erhöhen, denkt Herbert Hötzmannseder jetzt auch über die Anschaffung von PDAs nach. "Keine Frage, dass wir uns zur Absicherung dieser Geräte dann wieder an unseren kompetenten Avira Partner, die Conecto Business Communications GmbH, wenden werden", so Hötzmannseder.




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Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. 