Die Österreicher haben ihre Hardwareausstattung innerhalb der letzten 12 Monate stark aufgerüstet, so der AIM-C Austrian Internet Monitor Consumer. Verfügte Ende 2005 noch ein Viertel über einen Laptop, so sind es mittlerweile fast 40%. Der Laptop ist damit auf dem besten Weg, den guten, alten PC abzulösen - zumal er vorwiegend in den eigenen vier Wänden zum Einsatz kommt. Ein Drittel der Notebook-Besitzer - das sind 11% der Gesamtbevölkerung - verschafft sich mit seinem Gerät auch mobilen Internetzugang, 10% tun dies sogar (fast) täglich.
Betrachtet man die demographischen Merkmale der Laptop-Besitzer, so fällt ein klares, aber relativ flaches Altersgefälle auf. Während jeder zweite Teenager ein Notebook sein eigen nennt, tut dies nur ein Drittel der 50-59-Jährigen. Bei den über 60-Jährigen hat sich das Notebook bei einer Penetration von 16% noch kaum durchgesetzt. Nach Berufsgruppen betrachtet, sind Personen in Ausbildung in hohem Maße mit Laptop ausgerüstet, gefolgt von Selbstständigen und Angestellten.
Die mobile Internetnutzung über Laptop, PDA oder direkt über das Handy verzeichnet seit 2005 einen Anstieg von über einem Drittel. Insgesamt nutzen 22% der Bevölkerung mobile Datendienste zumindest selten. Nach wie vor stark vertreten sind Männer und Personen mit höherer Bildung. Der Anteil der Nutzer sinkt mit zunehmendem Alter. Was den beruflichen Status betrifft, haben Berufstätige in nicht-leitenden Positionen hier stark zugelegt, während es noch vor einem Jahr, zugespitzt formuliert, Manager und Studenten waren, die sich der mobilen Datenübertragung bedienten.
Der AIM-C wird von Intergral Markt- und Meinungsforschung auf Basis von insgesamt 12.000 telefonischen Interviews pro Jahr (3.000 pro Quartal) durchgeführt.





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Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. 