CA hat zusammen mit dem britischen Marktforschungsunternehmen Quocirca eine Studie zu konvergenten Netzwerken durchgeführt. Die Befragung ergab, dass IT-Manager in Europa nicht die nötigen Ressourcen haben, um wichtige Netzwerktechnologien wie MPLS (Multi-Protocol Label Switching) und VoIP (Voice over IP) proaktiv zu managen.
Sie haben weder einen schnellen Zugriff auf Informationen über Netzwerkprobleme oder deren Ursachen, auf die betroffenen Systeme und Nutzer, noch können sie die Probleme lösen. Dabei wachsen die Anforderungen an die IP-Netzwerke, die die gesamte Unternehmenskommunikation unterstützen, stetig.
Für die Studie zum Thema Netzwerk-Konvergenz mit IP (Internet-Protokoll) befragte Quocirca 473 IT-Manager in Europa und dem Nahen Osten. Die Auswertung zeigt einerseits, dass Unternehmen vermehrt auf IP-basierte Anwendungen setzen. Andererseits sind die IT-Manager nicht in der Lage, die Netzwerke proaktiv zu managen, um die Schlüsselfunktionen der IP-Anwendungen effizient zu unterstützen. Da die Unternehmen unter Druck stehen, immer mehr Funktionen über IP-Netzwerke zur Verfügung zu stellen, fühlen sich IT-Abteilungen zunehmend unterbesetzt und zu wenig qualifiziert.
Laut Studie erklärten die befragten IT-Manager, dass ihre derzeitigen Managementtools nicht ausreichen, um bei Problemen schnell auf Netzwerk-Informationen zugreifen zu können. Auch sind sie sind nicht in der Lage, die Auswirkungen auf das laufende Geschäft abzuschätzen. 40 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Voice over IP-Anwendungen nicht adäquat managen können. Aus diesem Grund lagern Unternehmen VoIP-Anwendungen vermehrt an Dienstleister aus. 88 Prozent der befragten Unternehmen nutzen oder planen bereits das Angebot von Managed Service Providern aus Gründen der Netzwerk-Sicherheit anzunehmen.
Bob Tarzey, Service Director bei Quocirca erklärt: "IP wird zu einem zweischneidigen Schwert. Auf der einen Seite können die Komponenten besser miteinander verknüpft werden, auf der anderen Seite müssen sie selbst von leistungsfähigen Tools gesichert und verwaltet werden. Nur so wird gewährleistet, dass den Unternehmen das IP-Management nicht aus den Händen gleitet."
Um Netzwerke proaktiv verwalten zu können, müssen die Informationen zur Netwerk-Performance von Voice und Daten auf einer zentralen Management-Konsole zusammenlaufen. Nur so sind IT-Verantwortliche in der Lage, den Zustand ihrer gesamten IT-Infrastruktur zu überblicken. Das Netzwerk-Monitoring gewährleistet, dass die IT-Services über komplexe und heterogene Netzwerke hinweg verfügbar sind und zuverlässig arbeiten. Die Überwachung der Netzwerk-Performance sorgt dafür, dass kritische Entwicklungen identifiziert und Warnhinweise abgesetzt werden, wenn das Netzwerkverhalten vom normalen Muster abweicht.




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Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. 