Der ICT-Dienstleister übernimmt Druck, Versand und Archivierung der Dokumente des Mobilfunkanbieters. Für T-Mobile bedeutet die Verlagerung eine Reduktion der Prozess- sowie Portokosten und einen verbesserten Kundenservice.
Der Outsourcingvertrag umfasst den gesamten Prozess der Ausgangsrechnungslegung: Vom Eingang der elektronischen Rechnungsdaten über Druck und Kuvertierung bis zum monatlichen Versand der rund 650.000 Rechnungen und Mahnungen. Für T-Mobile bedeutet die Verlagerung eine deutliche Kostenreduktion durch Skaleneffekte und Portooptimierung sowie eine konsequente Konzentration auf das eigene Kerngeschäft.
Vereinbart ist darüber hinaus, dass T-Systems die elektronische Archivierung der Dokumente und die Verarbeitung der Eingangspost von T-Mobile übernimmt. So werden eingehende Briefe eingescannt und direkt dem Kundenservice elektronisch zugesandt.
Die individuelle Lösung zum Managen großer Dokumentenmengen - Managed Document Services - bildet sämtliche kundenspezifische Dokumenten- und Geschäftsprozesse ab. T-Systems verwaltet und pflegt die Daten im eigenen Rechenzentrum in Österreich. T-Mobile kann seinen Kunden auf Wunsch eine elektronische Rechnung über Managed Document Services bereitstellen.
"Typischerweise eignen sich vor allem standardisierte, hochvolumige Prozesse für Business Process Outsourcing Modelle, bei denen gleichartige Abläufe in hoher Zahl abgewickelt werden können", erklärt Dr. Gerald Rehling, Mitglied der Geschäftsleitung von T-Systems in Österreich und Vertriebsverantwortlicher für das Outsourcing-Geschäft.




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8/2011
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Dunja Koelwel ist freie Journalistin in München. Die studierte Juristin arbeitet für Verlage und Agenturen und betreut vor allem die Themen Internet und Business-Software aus einem strategisch- wirtschaftlichen Blickwinkel. 