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Netz & Telekom

Siemens Enterprise Communications

Gut kommuniziert

Die Anfang des Jahres gegründete Siemens Enterprise Communications GmbH stellt auf der ITnT ihre Angebote erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vor. Im MONITOR-Gespräch erläutert Geschäftsführer Dipl.-Ing. Josef Jarosch Ziele und Hintergründe.

OpenStage 80: Neues Design, viele Funktionen (Bild: Siemens Enterprise Communications)

"Unsere gesamte Branche ist in einem starken Umbruch begriffen, und wir stellen uns nun als eigenes Unternehmen und größter Anbieter mit eigenen Produkten den neuen Herausforderungen", so Jarosch. Einerseits betreue man als Vertriebs- und Servicegesellschaft von Siemens Österreich Geschäftskunden, etwa mit der neuen OpenStage-Telefonfamilie. "Schon auf der ITnT konnten wir diese neue Generation von IP-Telefonen vorführen und zeigen, dass das Telefon zur offenen, multifunktionalen Kommunikationsplattform geworden ist - unabhängig und flexibel in allen Netzwerkumgebungen, abgestimmt auf die persönlichen Bedürfnisse des Benutzers." Die vier unterschiedlichen Modelle zeichnen sich durch ein neues Design und intuitive Bedienung aus.

Andererseits vereinbarte man eine Kooperation mit Nokia für die "Enterprise Fixed Mobile Convergence" (FMC). Dieser Vertrag soll die Interoperabilität zwischen Dual-Mode-Handys aus der Nokia E-Serie, der Nokia Intellisync Device Management Software und der Siemens-Lösung HiPath MobileConnect sicherstellen. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung einer zuverlässigen Dual-Mode-Lösung. Als Teil der Kooperation werden gemeinsame Aktivitäten zur Markteinführung unternommen. HiPath MobileConnect kombiniert Voice over IP (VoIP) im Unternehmensnetz, Voice over WLAN und Mobilfunk. Unternehmen können so das öffentliche Mobilfunknetz umgehen und ihre Verbindungen über das WLAN des Unternehmens führen. Dabei haben Mitarbeiter nur eine einzige Rufnummer und ein einziges Voicemail-System. sie können sich unterbrechungsfrei zwischen den Netzen bewegen.

VoIP: Hohe Ansprüche an die IT-Abteilung

Will sich als „eigenes Unternehmen und größter Anbieter mit eigenen Produkten den neuen Herausforderungen“ stellen: Dipl.-Ing. Josef Jarosch, Siemens Enterprise Communications GmbH Geschäftsführer (Bild: Siemens Enterprise Communications)

"VoIP wird von den Unternehmen nun gekauft. Dabei merken sie aber auch, dass Sprachübermittlung sehr heikel ist und die IT vor große Herausforderungen stellt", hat Jarosch beobachtet. Da der Investitions-Zyklus bei Telefonanlagen traditionsgemäß sieben bis acht Jahre beträgt, erfolge die Umstellung des Geräte-Bestands allerdings langsam und schrittweise. Hier komme es darauf an, alle möglichen Szenarien maßgeschneidert auf den Kunden anbieten zu können. "Mit unserer langen Erfahrung und der breiten Angebotspalette sind wir darauf gut vorbereitet und können etwa auch die Schulungsbedürfnisse in der IT-Abteilung abdecken", erläutert Jarosch.

Besonders nützlich aber auch aufwändiger sei die volle Integration der Telefonie in das IT-Netzwerk. "Wenn ich etwa aus dem ERP-System heraus direkt mit der richtigen Person Kontakt aufnehmen kann, nutzt mir das System natürlich besonders viel." Für die Unternehmen ergeben sich daraus allerdings viele Umstellungen, da die Prozesse bisher oft streng voneinander getrennt waren. "Bisher lief das Telefon oft jahrelang völlig problemlos, jetzt ist es plötzlich direkt vom IT-Netzwerk abhängig. Da kommen natürlich auf die IT-Abteilung ganz neue Herausforderungen zu", so der Geschäftsführer.

Siemens Enterprise Communications GmbH, eine 100%ige Siemens-Tochter mit rund 500 Mitarbeitern und Sitz in Wien und der Regionalverantwortung für die Länder Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Rumänien, Serbien/Montenegro, Slowakei und Slowenien, ist Anbieter von offenen Kommunikationslösungen für Unternehmen jeder Größe. Ziel ist es, Geschäftsprozesse produktiver, schneller und sicherer zu machen, und zwar unabhängig von Endgerät, Netz oder IT-Infrastruktur. www.siemens.at/enterprise

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MONITOR-Autoren
Christian Henner-Fehr

Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. ..mehr..

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