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Kommunal

Rotes Kreuz | fieldworx

"GSD goes PDA"

Die Gesundheits- und Sozialen Dienste des Österreichischen Roten Kreuzes, Landesverband Steiermark, setzt bei der Erfassung und Verrechnung der Leistungen der Pflegemobil-Teams auf PDAs und das mobile Leistungserfassung- und Pflegedokumentationssystem mobile.care des Grazer Unternehmens FieldWorX.

Im gesamten GSD Steiermark wurde auf die mobile Erfassung von Daten mittels PDA umgestellt. Als Endgeräte kommen Qtek S110 zum Einsatz. Die MitarbeiterInnen sind vor allem von den vielen Möglichkeiten dieser "Personal Digital Assistents" mit integriertem Handy, Diktiergerät für Sprachaufzeichnungen und Digitalkamera begeistert. Via GPRS werden die Daten, die während der Pflegetätigkeit erfasst werden, vom PDA direkt und automatisch an die Verrechnungsstelle übermittelt. Konkret geht es dabei um die für die Hauskrankenpflege relevanten Verrechnungsdaten. Das diplomierte Pflegepersonal, AltenfachbetreuerInnen, PflegehelferInnen, HeimhelferInnen und FamilienhelferInnen wurden bereits mit dem neuen Arbeitsgerät ausgestattet.

"Der Einsatz des PDA überzeugt zum einen durch eine deutliche Vereinfachung im Verwaltungswesen. Die übersichtlich gestaltete Software führt das Pflegepersonal durch das Programm, eine fehlerfreie Erfassung ist damit garantiert", erläutert Adolf Rodler, Referatsleiter GSD Verrechnung und Projektleiter des Roten Kreuz Steiermark. Die Datenerfassung ist selbstverständlich offline möglich, und es kann jederzeit synchronisiert werden. "Durch die teilweise automatisch angestoßene Synchronisation ist garantiert, dass wir im Laufe des Tages schon sämtliche aktuellen Daten im Verrechnungssystem weiterverarbeiten können", so Rodler weiter.

Während bislang Formulare mit speziellen Kugelschreibern nach einem einheitlichen Schriftmuster scannertauglich ausgefüllt werden mussten, steht mit dem PDA eine einfache Maske zum Auswählen von Klienten und Tätigkeiten zur Verfügung. Weiters entfällt für das Pflegepersonal das Erfassen der entsprechenden Uhrzeiten (Betreuungszeiten, Wegzeiten, Verwaltungszeiten, usw.) und das Berechnen der Zeitaufwände. Dies erledigt nun mobile.care für die Mitarbeiter, was einerseits mögliche Fehlerquellen erheblich reduziert und gleichzeitig für das Pflegepersonal eine enorme Erleichterung und Verbesserung der Arbeitsqualität bedeutet. "Wir arbeiten dank PDA nicht mehr gegen die Uhr, sondern endlich wieder für unsere Klienten", ist aus den 33 Stützpunkten einstimmig zu vernehmen.

Aktuelle Informationen

Bislang hat der "Datenaustausch" zwischen den Stützpunkten und dem Landesverband auf Papier und Postweg stattgefunden. Verspätete Nachlieferungen und verlorene Formulare waren unvermeidbar. "Heute kann sowohl das Pflegepersonal via Internet als auch die Verrechnungsstelle täglich auf aktuelle Zahlen zugreifen, Ungereimtheiten können sofort abgeklärt und beseitigt werden. Noch nie gab es eine so einheitliche Erfassung und Abrechnung", so Rodler weiter.

Für einen bestmöglichen Einstieg des Pflegepersonals in die Arbeit mit dem PDA, wurde gemeinsam mit FieldWorX ein detaillierter Schulungsplan ausgearbeitet. Um während des Betriebes optimale Hilfestellung bei Unklarheiten anbieten zu können, wurde eine 1st Level Telefonhotline vom Roten Kreuz eingerichtet. "FieldWorX hat uns bei der Implementierung des Systems optimal beraten und steht uns für den 2nd Level Support immer zuverlässig zur Verfügung", ergänzt Rodler.

Das mag auch mit der erfolgreichen Einführung des mobilen Remote Management Systems (RMS) durch FieldWorX und der in mobile.care vollintegrierten Softwareaktualisierung "mobile.update" zusammenhängen. Damit ist es möglich, auf einen Schlag für die rund 450 mobilen Anwender neue Programmversionen oder andere Software auszurollen. "Support und Rollout neuer Software bei so vielen Usern wäre ohne RMS nicht mehr vorstellbar", sind sich Rodler und Peter Holzer, IT-Leiter des Roten Kreuz Steiermark, einig.

Durch die Optimierung der Geschäftsprozesse können in den GSD Steiermark allein bei Stützpunktleitung und Teamassistenz rund 6000 Stunden Verwaltungszeit pro Jahr eingespart werden. Weitere Einsparungspotentiale werden durch die Verringerung der Verwaltungszeiten des Pflegepersonals selbst und die daraus resultierende Produktivitätssteigerung realisiert. Nicht zuletzt der Wegfall von Druckkosten für Formulare (bis zu 130.000 Seiten Papier allein für Tagesberichte) und die weitere Optimierung der Back-Office-Prozesse garantieren einen enorm raschen ROI (Return On Investment). Damit wird ein richtiger Schritt in Richtung Verbesserung und weiterer Finanzierbarkeit unseres Gesundheitssystems gesetzt.

www.fieldworx.com

www.st.roteskreuz.at


Das Unternehmen

FieldWorX ist international tätiger Lösungsspezialist bei der Einführung von mobilen Systemen (auf Basis von PDAs, Handhelds, Blackberrys und Mobiltelefonen) zur Optimierung von Geschäftsprozessen. Dabei umfasst das Lösungsrepertoire sowohl Standardprodukte aus dem Hause FieldWorX mit den Branchenschwerpunkten

Health Care (mobile.care), Industrie (mobile.service), Energieversorger (mobile.energy) und Retail (mobile.sales), als auch Individuallösungen für verschiedenste Branchen. Durch ein starkes Partnernetzwerk sowie durch zertifizierten Einsatz von Drittprodukten bietet FieldWorX Mobile Solutions Gesamtkonzepte für mobile Geschäftsprozesse aus einer Hand.

 

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Mobile Business

Der Markt für mobile Unternehmenslösungen kommt in Schwung. Hohe Bandbreiten und attraktive Tarife steigern die Nachfrage bei Standardprodukten wie Mobiles Breitband und Mobile E-Mail. Immer öfters setzen Firmen auch auf spezielle Branchenlösungen. Zu den Vorreiterbranchen in Österreich zählen das Gesundheits- und Sozialwesen sowie die Industrie.

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MONITOR-Autoren
Mag. Christoph Weiss

Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) ..mehr..

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