Spannende Produkte und Trends

„Businesskunden wollen maximal flexibel sein - und möchten Lösungen, mit denen sie unterwegs genauso effizient arbeiten können wie im Büro.“ - Berthold Thoma, CEO 3 (Bild: 3)
Richtungsweisend wie immer war die Präsentation der Mobilfunker auf der Fachmesse ITnT im Februar. "Business ohne Festnetz" - unter dieses Motto stellte T-Mobile seinen Messe-Auftritt. Propagiert wurden Flat-Tarife sowie die mobile Nebenstellenanlage inklusive Mitnahme der gewohnten Festnetznummer ("Replace"). "Mit der mobilen Nebenstellenanlage ermöglichen wir Unternehmen einfach und unkompliziert Mobilität und Flexibilität zu geringen Kosten", rührt DI Georg Mündl, verantwortlich für den Vertrieb bei T-Mobile, die Werbetrommel. Kunde ist hier zum Beispiel die Niederösterreichische Landesregierung. Auch neue BlackBerry-Endgeräte, entwickelt von Research in Motion (RIM), wurden rechtzeitig zum Start in den Frühling präsentiert. Laut T-Mobile sind bereits rund 85.000 BlackBerrys bei Österreichs Unternehmen im Einsatz.
Lösungen aus der Praxis
Dass die Mobiltelefonie in punkto Flexibilität die Nase vorn hat, zeigt das Beispiel von "Floor & More". Die vier Raumausstatter-Firmen Werlberger (Wörgl), Kettele (Feldbach), Schlick (Villach) und Tikal (Wels) gründeten im vergangenen Sommer das Gemeinschaftsunternehmen "Floor & More", das sich zum Ziel gesetzt hat, innerhalb eines Jahres Marktführer zu werden. Basis für den Erfolg ist vor allem auch eine adäquate Kommunikationslösung. Alle Mitarbeiter der vier Unternehmensstandorte und die Bodenleger telefonieren heute über die mobile Nebenstellenanlage von One. Außerdem werden Teile der Administration wie Erfassung von Arbeitszeit oder Baustellendaten sowie das Flottenmanagement über das One-Netz abgewickelt.
Gerade auch KMUs können stark von mobilen Lösungen profitieren. "Wir haben vor kurzem ein Unternehmen mit 15 Mitarbeitern ausgestattet, das Trainings und Seminare in ganz Österreich anbietet, der Großteil der Mitarbeiter ist ständig unterwegs, dank Handy, Datenkarte und -modem aber jederzeit gut erreichbar", schildert 3Ceo Berthold Thoma.
Roaming: Verhandeln, Verhandeln!

„Ich glaube, dass jemand, der die Synergien einer internationalen Gruppe besser nutzen kann, sich in Zukunft besser am Markt durchsetzen können wird.“ - Robert Chvatal, CEO T-Mobile (Bild : T-Mobile)
Noch ein Trend darf nicht unerwähnt bleiben. Mobilfunk und Voice over IP (VoIP). Bis 2015 sollen laut Analysis Research 33% aller Mobiltelefonie-Gespräche in Westeuropa via Voice over IP laufen. In Österreich ist dazu erst der Startschuss gefallen: Die mobilkom hat im vergangenen Herbst einen mehrmonatigen Trial gestartet, bei dem A1 Vertragskunden (Privatsektor) unter Beibehaltung ihrer Rufnummer A1 over IP kostenlos ausprobieren und selber mitgestalten konnten. Seit Mitte Februar ist aus dem Testbetrieb ein kommerzielles Produkt geworden, das anlässlich der Mobilfunkfachmesse in Barcelona gelauncht wurde. "Die Nutzung von Voice over IP zählt derzeit zu den heißesten Trends, die unseren Alltag bald mitbestimmen werden", prognostizierte dabei mobilkom-CEO Boris Nemsic. Bereits in der Pilotphase war es möglich, Videocalls zu tätigen, Konferenzgespräche mit bis zu drei Personen zu führen oder Instant Messages zu verschicken. Ab sofort stehen den NutzerInnen noch mehr Features zur Verfügung: Mittels der erweiterten A1 Mobilbox können Nachrichten nun auch von PC zu PC hinterlassen werden. Das neue Kontaktmanagement ermöglicht das Importieren von Outlook-Einträgen, und die Presence Function zeigt an, wer gerade online ist. Außerdem können auch SMS mit A1 over IP verschickt werden.




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Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. 