"Wir wollen heuer mit etwa 70.000 Mitarbeitern weltweit den Umsatz von 16 Mrd. US-Dollar auf 23 steigern", gibt sich Oliver Barz, Director Market Development & Corporate Business, kampfbereit. Dazu erweitert das taiwanesische Unternehmen seine Fertigungskapazitäten in Shanghai auf einen Ausstoß von 700.000 Notebooks Stück/Monat. "Alleine in Österreich konnten wir unseren Absatz 2006 um 150% auf 14.200 Stück steigern und sind damit Nummer 9 am Markt", betont Barz im MONITOR-Gespräch.
Erklärtes Ziel für heuer ist der Verkauf von über 30.000 Stück und damit der 7. Platz unter den am heimischen Markt vertretenen Notebook-Herstellern. Es sei in der Alpenrepublik noch mehr Potential vorhanden, man habe allerdings erst seit August des Vorjahres einen eigenen Betreuer. Neben dem schon länger bestehenden Distributor TechData wurden im Vorjahr auch Ingram und Actebis gewonnen. Durch den Ausbau des Partnerprogramms und den vermehrten Einstieg in das Mittelstands-Geschäft (Stichwort: umfassenderes Service) wolle man 2008 etwa 50.000 Notebooks in Österreich verkaufen, und so mit einem Marktanteil von 10% auf den fünften Platz in der Verkaufsstatistik vorrücken. In ganz Europa sollen heuer 2,5 Mio. Stück unter die Leute gebracht werden: "Besonderes Wachstum erwarten wir vor allem in dem von uns verstärkt adressierten Markt der Mittel- und Großunternehmen." Bei Grafikkarten und Motherboards ist das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits Weltmarktführer.
Mit diesen hoch gesteckten Zielen bringt das Unternehmen in allen vier Segmenten - Pure Mobility (neu: U1 und W5), Travel (neu: V2), Allround (neu: VX2) und Multimedia (neu: G1 und G2) - heuer neue Notebooks auf den Markt. Für das Business-Geschäft kündigte Barz neue Serviceleitungen an: einen kostenlosen Abhol- und Rücklieferservice, 2 Jahre Garantie sowie die "Zero Bright Dot"-Garantie (Panels ohne helle Pixelfehler; je nach Modell).





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8/2011
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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 