"Mit den Ergebnissen unserer Studie können wir beschreiben, wie der Nutzer mit den neuen Möglichkeiten im Web2.0 umgeht, welche Angebote er sucht und selber einstellt und wie er seine Zeit auf die verschiedenen Medien verteilt", kommentiert Sabine Haas, Geschäftsführerin der result gmbh, die aus der Studie gewonnenen Erkenntnisse.
Insgesamt 501 Nutzer wurden für die Studie online befragt. Konkret ging es um die Interessen beim Besuch typischer Web2.0-Anwendungen (Videocommunities, Weblogs, etc.) verfolgen und um die Bedürfnisse an Inhalte und Formen der Kommunikation im Netz.
Herausgekommen sind acht Nutzertypen, die sich kurz so beschreiben lassen:
- Der "Produzent" möchte in erster Linie etwas veröffentlichen, z.B. Videos in Communities oder Beiträge auf Blogs.
- Der "Selbstdarsteller" nutzt das Web 2.0, um sich selbst zu inszenieren (Fotos, Tagebuch, etc.)
- Der "spezifisch Interessierte" informiert sich und kommuniziert nur zu einem bestimmten Thema und nutzt dafür die geeigneten Web 2.0-Anwendungen wie etwa Fotocommunity oder Weblog.
- Der "Netzwerker" möchte vor allem Kontakte knüpfen und ist in erster Linie auf Social Networking-Plattformen anzutreffen.
- Der "Profilierte" ist eine Mischung aus den ersten vier Typen und ist laut Studie vor allem A-Blogger oder Podcaster.
- Der "Kommunikator" nutzt das Web 2.0 hauptsächlich für die Kommunikation. Er kommentiert unter anderem Beiträge von Weblogs oder bewertet Videos.
- Der "Infosucher" nutzt das Web 2.0, um für ihn relevante und interessante Informationen zu finden, beispielsweise in Wikis.
- Der "Unterhaltungssucher" ist oft auf Video- und Fotoplattformen zu finden, wo er die Beiträge anderer zur eigenen Unterhaltung konsumiert.
Die ganze Studie mit den weiteren Ergebnissen steht auf der result-Website (www.result.de) in einer Kurzfassung zur Verfügung und kann dort auch in der Langfassung kostenlos bestellt werden.



1/2012
8/2011
7/2011


Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 