Untersucht wurde die Qualität der GSM-Netze in Wien. Der korrekte Einbau der Testgeräte und Antennen wurde vom Forschungszentrum Seibersdorf überprüft. In Auftrag gegeben wurde der Test von der mobilkom.austria. Um allen Mißverständnissen vorzubeugen wurde der Test sogar mit einem Prüfsiegel versehen, das die Unabhängigkeit und Objektivität der Messungen garantieren soll.
Auslöser für den Test waren Mißstimmigkeiten zwischen max.mobil und der mobilkom.austria. Erstere hatte im Dezember Testergebnisse veröffentlicht, die das A1-Netz der mobilkom ziemlich schlecht aussehen ließen. Weil die mobilkom die Ergebnisse aufgrund eigener Messungen anzweifelte und sich mit der max.mobil diesbezüglich nicht verständigen konnte, sollte nun die TU Wien hier Abhilfe schaffen.
Das Ergebnis wurde von Universitätsprofessor Harmen R. van As präsentiert. Demnach liegt A1 in allen getesteten Bereichen (wie etwa beim erfolgreichen Gesprächsaufbau) knapp vor max.mobil. Beide Unternehmen liegen aber immer über den geforderten Soll-Werten. Wenn man jetzt noch die ausgewiesene statistische Schwankungsbreite in Betracht zieht, dann ergibt sich für den einfachen Handy-Benutzer, daß sowohl mobilkom als auch max.mobil den geforderten Qualitätskriterien (zumindest im ausgemessenen Wiener Raum) entsprechen.
Etwas kritischer sieht es beim dritten Netzanbieter One aus. Aufgrund des erst vor kurzem erfolgten Startes hat One vor allem bei der Gesprächsqualität noch zu kämpfen. Der weitere Ausbau des Sendernetzes wird hier sicher Abhilfe schaffen.
Bezugsquelle:
mobilkom austria
Tel. 01/331 61-0



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8/2011
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Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 