"E-Business ist auch für kleinere Unternehmen leistbar", betont Edmund Haberbusch. "Der Einstieg ist mit geringem Aufwand und Kosten möglich. Je nach Bedarf kann die Lösung dann erweitert werden." Das Internet mit seinen Möglichkeiten biete zu dem eine Chancengleichheit, die große und kleine Unternehmen weder bevorzugt noch benachteiligt.
E-Business wird dabei als umfassender Begriff verstanden, dessen westliche Zielsetzungen das Erleichtern von Geschäftsprozessen, die Steigerung der Produktivität und die Erhöhung der Kundenbindung ermöglichen. Viele Unternehmen haben im E-Business zuerst nur den Informationscharakter gesehen und zum Beispiel eine Firmenhomepage mit statischen Informationen betrieben. Diese Portale, so Haberbusch, seien aber ein guter Ausgangspunkt, um beispielsweise zu einer dynamischen Interaktion mit Kunden zu gelangen - sei es im Rahmen von Webshops oder anderer interaktiver Möglichkeiten.
"Wenn es um solche Themen geht, stellt sich auch bald die Frage nach der Backoffice-Integration", weiß Haberbusch. " Da geht es um Logistik, Bestell- und Rechnungswesen (Schlagwort E-Billing), CRM und möglichst automatisierten und strukturieren Datenaustausch." Themen, die nicht nur auf die Big-Player im Markt begrenzt sind: "Auch kleine Unternehmen können viele Vorteile daraus ziehen und von der Optimierung ihrer Prozesse durch neue Technologien profitieren." Gute Beispiele dafür sind, so Haberbusch, etwa CRM oder E-Billing: "Hier bieten sich unter dem Oberbegriff E-Business sehr konkrete Produktivitätswerkzeuge an."
Telekom Austria fokussiert derzeit besonders stark professionelle Portallösungen, Content Management und CRM für KMU mit bis zu 100 Mitarbeitern. Hier werden auch gehostete Lösungen angeboten, die den Level für die Einstiegskosten niedrig halten.




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Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. 