Kurzinterview mit Peter Schneider, Geschäftsführer der HHS UsedSoft GmbH
Peter Schneider, Geschäftsführer der HHS UsedSoft GmbH
Die Assoziation, dass "gebraucht" gleichzeitig auch "alt" bedeutet, geht bei Software in diesem Sinne nicht auf. Die UsedSoft AG bezieht ihre Lizenzen aus den verschiedensten Quellen, wie z.B. Insolvenzen, Umstrukturierungen etc., die oft auch aktuellste Versionen beinhalten. Unternehmen können also sowohl ältere als auch neue Versionen als Gebraucht-Software erwerben. Natürlich ist das Sparpotential bei einer älteren Software höher als bei einer brandneuen - aber auch bei letzterer liegen die Einsparungen immer noch bei ca. 25 Prozent.
Wodurch unterscheidet sich denn der deutsche vom österreichischen Markt?
Die Rahmenbedingungen unterscheiden sich in Österreich und Deutschland nicht. Speziell auch die rechtlichen Voraussetzungen sind identisch, da der Erschöpfungsgrundsatz, auf den sich der Handel mit Gebraucht-Software stützt, europaweit gültig ist. Demnach erschöpft sich das Verbreitungsrecht eines Software-Herstellers in dem Moment, in dem das Produkt zum ersten Mal rechtmäßig, d. h. mit Zustimmung des Herstellers, von einem Kunden gekauft wurde. Handel und Weiterverkauf sind somit grundsätzlich zulässig. Aufgrund der gleichen Voraussetzungen sind wir sehr optimistisch, dass sich der Handel mit gebrauchten Lizenzen in Österreich zu einer ebensolchen Erfolgsgeschichte entwickelt wie in Deutschland.
www.susensoftware.de - Der Anbieter handelt mit sogenannter "stiller Software", d.h. mit gekauften Software-Produkten, die nicht mehr aktiv eingesetzt werden. Das Unternehmen aktiviert diese stillen Reserven und vermittelt den Verkauf beziehungsweise Kauf der Software. Der Anbieter hat sich dabei insbesondere auf Produkte von Microsoft und SAP spezialisiert.
www.preo-ag.com - offeriert ein Rundum-Paket für Hard- und Softwareprodukte aus zweiter Hand sowie zugehörige Logistikdienstleistungen.



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8/2011
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Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 