Telekom Austria setzt auf SAP bei Dienstleistungsbestellungen
Als erster österreichischer Kunde setzt Telekom Austria SAP Supplier Self Services (SUS) aus dem Portfolio von mySAP Supplier Relationship Management (SRM) für Dienstleistungsbestellungen ein. Über die SAP-NetWeaver-Exchange-Server-Schnittstelle (XI) wird der Prozess an mySAP ERP (Materials Management) übergeben und dort weiterverarbeitet. Telekom Austria nutzt mySAP ERP (Materials Management) in diesem Zusammenhang vor allem für Rahmenverträge bei Dienstleistungen (Baudienst-leistungen), erläutert Hubert Mair, Projektleiter bei der Telekom Austria.
Durchführung: SAP und Implementationspartner frontworx AG
"Der Großauftrag wurde gemeinsam von SAP und dem österreichischen Partnerunternehmen frontworx AG durchgeführt," betont Patrick Ghahremani, Senior Consultant und Projektverantwortlicher der frontworx AG.
Vom papiergestützten Prozess zum elektronischen Bestellvorgang
Bisher schickte die Einkaufsabteilung der Telekom die Bestellungen für die Baudienstleistungen per Post oder Fax an ihre Lieferanten, die ihre erbrachten Dienstleistungen und Arbeitszeiten erfassten und in Papierform retournierten. Da die Telekom jährlich ca. 19.000 Bestellungen mit ca. 200 Lieferanten abwickelt, bestand der Bedarf, die Beschaffungsabläufe des Unternehmens zu optimieren.
Mit SAP Supplier Self Services läuft der Bestellprozess nun automatisiert ab. Der Einkauf initiiert lediglich die Bestellungen, sie werden digital signiert und über das SAP- SUS-System an den entsprechenden Lieferanten übermittelt. Dieser wird per E-Mail über den Auftrag informiert und kann die erbrachten Leistungen und Arbeitszeiten ebenfalls über die SAP-SUS-Plattform erfassen.
Telekom: kürzere Beschaffungszeiten und Senkung der Prozesskosten
Der gesamte Prozess inklusive der Genehmigungen wird über einen Workflow abgewickelt. Diese Automatisierung führt zu einer erheblichen Zeitersparnis für die Mitarbeiter der Telekom Austria, denn manuelle Dateneingaben sind nicht mehr nötig und somit sind die Bearbeitungszeiten erheblich verkürzt. "Nicht nur die Kommunikation zu unseren Lieferanten wurde verbessert, sondern der gesamte Prozess ist wesentlich transparenter, weil wir den Status eines Vorgangs mit einem Klick abfragen können. Wir haben kürzere Beschaffungszeiten und konnten damit auch die Prozesskosten senken," führt Mag. Wolfgang Frauenholz, Leiter Einkauf und Interne Dienste bei Telekom Austria, aus.
Effiziente Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor
"Trotz der zusätzlichen Adaptionen, etwa wartungsfreie Produktkataloge bei den Dienstleistungsbestellungen, die im Moment noch nicht Standard im Szenario SUS-MM sind, das Supplier Self Services im Zusammenspiel mit mySAP ERP Materials Management, konnten wir die Implementierung in kürzester Zeit durchführen," hebt Patrick Ghahremani, Senior Consultant und Projektverantwortlicher der frontworx AG hervor. Die Zusammenarbeit zwischen der SAP, frontworx AG und der Telekom Austria war sehr effizient.
frontworx Informationstechnologie AG
frontworx fokussiert sich auf drei Kernbereiche seines Portfolios: SAP CRM (Customer Relationship Management), SAP BI (Business Intelligence) und SAP NetWeaver. 30 frontworx-Mitarbeiter und Consultants sind österreichweit im Einsatz. Branchenschwerpunkte von frontworx sind der öffentliche Bereich (Public Sector), Telekommunikation und Finanzdienstleistung.
Auf der Kundenliste stehen Top-100-Unternehmen wie die Telekom Austria, die Austrian Airlines oder das Bundesrechenzentrum. Projekte und Kooperationen mit SAP und Siemens runden die Tätigkeitsfelder ab. frontworx hat eine ausgezeichnete Partnerschaft zu SAP. frontworx ist "SAP Special Expertise Partner mySAP CRM" und "Special Expertise Partner SAP NetWeaver". Eine weitere Zusammenarbeit besteht mit der VMCP (Vienna Management Consulting Partners GmbH).




1/2012
8/2011
7/2011


Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. 