Gibt es im Businessbereich einen Trend zu Monitoren mit größeren Bildschirmdiagonalen?
Ja! 19-Zoll-Geräte sind im Office-Umfeld mittlerweile zum Standard geworden und können sich auch weiterhin auf starke Zuwachsraten freuen. Diese Wachstumsraten werden noch von 22- und 24-Zoll-Geräten übertroffen. 20- und 21-Zoll-Geräte wachsen hingegen nicht mehr ganz so stark. Der 15- und 17-Zoll Markt sind rückläufig.
Außerdem ist ein Trend zum Zweitmonitor zu beobachten. Der Grund liegt hier vor allem in einer erhofften Produktivitätssteigerung. Generell ist die Erhöhung der Produktivität auch ein Hauptargument für größere Bildschirmdiagonalen. Auch Widescreen-Modelle sind stark im Kommen. Einen Treiber hierfür ist auch das neue Microsoft Betriebssystem "Vista", welches auf das 16:10 Format optimiert ist.
Welche Vorteile sehen Sie beim Einsatz von Widescreen?
Menschen, die ihren Büroalltag in erster Linie vor dem PC verbringen, verarbeiten durchschnittlich rund 30.000 Blickwechsel zwischen Monitor, Tastatur und Arbeitsunterlage. Das heißt: Täglich müssen sie ihre Augen etwa 30.000mal blitzschnell auf wechselnde Distanzen, Kontraste und Blickwinkel einstellen. Es ist vor allem die Schnittstelle zwischen Mensch und Computer, an der Ermüdungserscheinungen, Kopfschmerzen oder sogar Sehprobleme entstehen können.
Das 16:10 Format entspricht dem menschlichen Sehverhalten, das eher in die Breite als in die Höhe strebt, wesentlich besser als das herkömmliche Monitormaß 4:3. Damit erleichtern die neuen Abmessungen auf vielfältige Weise die Büroarbeit, steigern die Mitarbeiter Produktivität und bringen selbst im Business-Alltag handfeste Vorteile.
Was bedeutet das in der Praxis?
Das zeigt sich zum Beispiel beim Umgang mit Webseiten oder ausgedehnten Tabellen: Da das Scrollen von links nach rechts entfällt, beeinträchtigt nichts die Konzentration auf das Wesentliche. Und selbstverständlich erhöht das 16:10 Format den Genuss beim Betrachten multimedialer Inhalte.
Außerdem ermöglicht es die rasante Hardware-Entwicklung, dass immer mehr Menschen mit verschiedenen Programmen gleichzeitig arbeiten. Mit den Standard-Displays oder Dual-Screen-Lösungen können diese Anforderungen nur begrenzt erfüllt werden. Hier bieten die Wide Formate die richtige Alternative. Der Anwender behält selbst dann den Überblick, wenn auf dem Bildschirm mehrere Applikationen in nebeneinander angeordneten Fenstern angeordnet sind. Diesen Vorteil wissen nicht nur CAD/CAM- oder DTP-Anwender zu schätzen.
Wie schätzen Sie die Monitor-Marktentwicklung 2007 für Österreich ein?
Maxdata plant für 2007 ein Stückzahlenwachstum im zweistelligen Prozentbereich.
Wo positioniert sich Maxdata und welche Bildschirmneuheiten darf man erwarten?
Maxdata adressiert mit seinen Produkten den Business-Bereich. Mit Belinea findet der Anwender Displays mit unterschiedlichsten Ausstattungsmerkmalen. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die neuesten Technologien zum Einsatz kommen. Das Produktportfolio bildet vom preisgünstigen Einstiegsgerät bis hin zum 24-Zoll-Profigerät (Belinea 2480 S1W) alle Einsatzbereiche ab.
Vertrieben werden die Produkte ausschließlich indirekt über Distributionspartner, Systemhäuser und dem qualifizierten Handel. Im B2B-Sgement spielt außerdem das Service eine entscheidende Rolle. Alle Belinea TFT-Monitore werden mit einem 36-monatigen Garantie-Austausch-Service geliefert. Sollte ein Defekt auftreten, wird der defekte Monitor am Wunschtermin beim Kunden abgeholt und gegen ein gleichwertiges Gerät ausgetauscht.





1/2012
8/2011
7/2011


Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. 