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ITnT 2007

ITnT 2007

MONITOR Mobile Business Diskussion

Halle B, Donnerstag, 1. Februar, 14:45 bis 15:45 Uhr

Impulsvortrag (ca. 10 Minuten): Innovationsfaktor Mobile Business - Neuer Effizienzmotor und unternehmerisches Kulturparadigma DI Georg Lankmayr, Geschäftsführender Gesellschafter,

Inset Research & Advisory Unternehmensberatung GmbH

Diskussion: Mobile Business: Einsatzszenarien, Lösungsansätze und Nutzenpotentiale

Diskussionsleitung: Dipl.-Ing. Rüdiger Maier, Chefredakteur MONITOR

Diskussions-Teilnehmer:

DI Georg Lankmayr, Geschäftsführender Gesellschafter, INSET Research & Advisory GmbH (Impulsreferat + Diskussion)

Die 10 Mobile Business Trends 2007

1. HSDPA/HSUPA: Die Nachfolgegenerationen des UMTS-Standards ermöglicht Übertragungsgeschwindigkeiten von rund 3,6 Mbit/s (HSDPA) bzw. bis zu 14 Mbit/s (HSUPA) und wird die Attraktivität für die Nutzung von mobilen Services insbesondere in Ballungszentren weiter erhöhen.

2. "Seamless Mobility" mit IMS: Der neue Technologiestandard IMS (IP Multimedia Subsystem) wird den Unterschied zwischen drahtgebundenen und drahtlosen Netzen völlig auflösen. Damit ist es möglich mobile Sprachdienste und Internet-Funktionen zu verknüpfen. Die ersten Betreiber investieren bereits 2007 in IMS.

3. Evolution der Endgeräte: Innovative Endgeräte mit verbesserter grafischer Bedienoberfläche, hoher Leistungsfähigkeit und bereits integrierten Breitbandstandards (WLAN, IP, HSDPA) werden für eine hohe Benutzerfreundlichkeit sorgen.

4. Mobile Business Process Solutions: Der mobile Zugriff auf verschiedenste Geschäftsprozessapplikationen wie CRM-Datenbanken, ERP-Systeme, Kennzahlen- und Reporting-Systeme etc. in Management, Vertrieb oder Serviceaußendienst wird mobilen "light"-Anwendungen wie Mobile E-Mail einen entscheidenden Mehrwert verleihen.

5. Mobile Healthcare: Die Vernetzung des Gesundheitssektors steht erst am Anfang. 2007 sind eine Reihe von Projekten in Österreich zu erwarten.

6. Mobiles Zeit- und Leistungsmanagement: Durch die Erweiterung von bestehenden Softwareanwendungen auf mobile Endgeräte können serviceintensive Branchen das Zeit- und Leistungsmanagement weiter optimieren.

7. Fixed Mobile Convergence: Die Verschmelzung klassischer Telefonanlagen und gewohnten PC-Funktionalitäten mit Handy, PDA oder Notebook ermöglichen innovative Anwendungen (Mobile Unified Messaging, mobile Nebenstelle, mobile Präsenzdienste für die Zusammenarbeit von Teams etc.).

8. TK-Outsourcing: Vor allem kleine und mittelständische Firmen mit verteilter Standortstruktur suchen verstärkt nach günstigen Möglichkeiten, die Kommunikationsinfrastruktur auszulagern, um Kosten im laufenden Betrieb einzusparen.

9. Neue Arbeitsgewohnheiten: Die neuen Möglichkeiten schaffen eine Multi Tasking-Arbeitsweise bei der unabhängig von Ort und Zeit verschiedenste Tätigkeiten erledigt werden und eine Echtzeit-Organisation entsteht.

10. Mobile Unternehmenskultur: Die in vielen Unternehmen heute noch vorherrschende Verfügbarkeits- und Kontrollorientierung, nach dem Motto "Seid ihr alle da?", wird durch Mobile Business noch stärker in eine Ziel- und Leistungsorientierung transformiert werden.

Ing. Thomas Gruber, Geschäftsführender Gesellschafter mobil data IT & Kommunikationslösungen GmbH

Mobility-Lösungen verzeichnen im Unternehmensbereich seit Jahren Zuwächse im zweistelligen Prozentbereich. Auch für die nächsten Jahre sagen Experten von IDC und Gartner starkes Wachstum voraus. Die Möglichkeiten der Prozessoptimierung durch mobile Lösungen sind vielfältig: Servicetechniker werden beispielsweise über das mobile Gerät über neue Aufträge informiert. Die Routenplanung berechnet eine intelligente Reihenfolge der offenen Aufgaben. Beim Kunden angekommen, erstellt der Techniker den Auftragsschein direkt am mobilen Gerät. Die mit Hilfe eines Formulars bequem eingegebenen Daten werden automatisch an den Server des Unternehmens übermittelt. Damit entfallen doppelte Arbeitsschritte und eine mögliche Fehlerquelle wird beseitigt. Insgesamt gibt es für Mobility zahlreiche sinnvolle Einsatzszenarien, Lösungsansätze und Nutzenpotentiale.

Dipl.-Ing. Mag. Wolfgang Leindecker, Director Marketing & Consulting, nextiraOne

Mobiles E-Mail ist heute zum alltäglichen Business-Standard geworden, mobiles Internet via UMTS ein Verkaufsschlager. Haben wir damit die Vision des virtuellen, mobilen Unternehmens realisiert? Wohl kaum. Als nächstes steht die nahtlose Integration der Firmenkommunikationssysteme in die mobile Welt - also Konvergenz von Festnetz und Mobiltelefonie - ins Haus und letztendlich eine vollständige Loslösung aller weiteren Bussiness-Applikationen von Ort und Art des Zugriffs. Der wirkliche Mehrwert von Mobilität entfaltet sich jedoch erst im konzertierten Zusammenspiel von Sicherheit, Unified Communications und Mobilität. Letztendlich ist zu erwarten, dass sich völlig neue Business-Modelle rund um Mobilitäts-Applikationen herauskristallisieren werden.

Dr. Walter Liebhart, Geschäftsführer, ilogs mobile software GmbH

Die nahtlose Einbindung mobiler Mitarbeiter in die Unternehmensprozesse ist ein wichtiges Erfolgskriterium. Mobile Mitarbeiter wollen zu jedem Zeitpunkt an jedem Ort Daten mit einem handlichen, mobilen Endgerät bearbeiten. Aufträge können just-in-time via Push Technologie zugestellt und komfortable Dienste wie Unterschrift am Display oder Navigation ideal genutzt werden. Der Nutzen solcher Lösungen kann klar dargestellt werden.

Günter Lischka, Head of Customer Marketing, ONE

Die heutige Arbeitswelt verlangt uns immer mehr Geschwindigkeit und Flexibilität ab. Produkte wie unser Mobile Nebenstellenanlage entsprechen diesen Anforderungen. Nicht nur Sprachtelefonie befindet sich im Umbruch, auch im Bereich des Datenverkehrs werden die hohen Übertragungsraten zukünftig eine echte Alternative zum Festnetz sein. Das Potenzial mobiler Anwendungen wird dadurch enorm ansteigen. Die Einfachheit und Stabilität der Anwendung entscheidet jedoch letztlich über den Erfolg am Markt.

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Mobile Business

Der Markt für mobile Unternehmenslösungen kommt in Schwung. Hohe Bandbreiten und attraktive Tarife steigern die Nachfrage bei Standardprodukten wie Mobiles Breitband und Mobile E-Mail. Immer öfters setzen Firmen auch auf spezielle Branchenlösungen. Zu den Vorreiterbranchen in Österreich zählen das Gesundheits- und Sozialwesen sowie die Industrie.

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MONITOR-Autoren
Mag. Carl-Markus Piswanger

Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. ..mehr..

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