1. Alignment (Ausrichtung/Anpassung): Bei einer Akquisition ist es wichtig, die Produkte und Fähigkeiten der neuen Firma zu erkennen und in das eigene Unternehmen zu integrieren.
2. Accountability (Verantwortlichkeit): Das Management der akquirierten Firma sollte auch weiterhin Verantwortung für seine Produkte und Mitarbeiter tragen.
3. Autonomy (Unabhängigkeit): Besonders wichtig ist es, dem akquirierten Unternehmen die Autonomie zuzugestehen, die nötig ist, um den Wert und die Kultur der Firma aufrechtzuerhalten. Zunächst sollten nur einige unverzichtbare Teile integriert werden, während innovative und die Firmenkultur betreffende Punkte durchaus verschieden bleiben können.
Informationen sicher verwahren
"Unser erklärtes Ziel im Bereich Information Lifecycle Management ist es, eine flexible Infrastruktur zu schaffen, die es erlaubt, auch alle unstrukturierten Daten sicher und leicht wiederfindbar aufzubewahren", umreißt Ptacek seinen Aufgabenbereich. Die Umsätze von etwa 500 Mio. US-Dollar in diesem Geschäftsbereich resultieren zu je einem Drittel aus dem Hardware-, Software- und Service-Geschäft. Erklärtes Ziel ist es, den Umsatz in absehbarer Zeit auf eine Mrd. Dollar zu verdoppeln.
Kürzlich vorgestellt wurde die speziell für den Mittelstand konzipierte Software ApplicationXtender 5.3. Die für Windows/.NET-Umgebungen optimierte Lösung erfasst, verarbeitet und verwaltet so genannten Fixed Content wie Bilder, Berichte und Dokumente in einem "elektronischen Aktenschrank". Die Software lässt sich in vorhandene Business-Applikationen wie SAP, Oracle oder Microsoft Office integrieren.
Als Treiber für Content-Management-Lösungen sieht Ptacek neue rechtliche Regulierungen, die Anforderungen nach höherer Effizienz und Produktivität. "Das Thema Archivierung ist derzeit ebenfalls sehr aktuell, weswegen wir auch vier neue Produkte dazu anbieten. Und natürlich bleibt der Wunsch nach Konsolidierung vorhandener Lösungen aufrecht", weiß Ptacek.
Insignia für Klein- und Mittelbetriebe
"Die Marke Insignia wurde im Februar 2006 vorgestellt, ihre Angebote richten sich an Klein- und Mittelbetriebe (KMU) mit weniger als 25 Mio. US-Dollar Umsatz", umreißt Bill Dunmire, Direktor Produkt Marketing EMC Insignia, die Ausrichtung seines Bereichs. Die entsprechenden Hardware- und Softwareprodukte können gemeinsam genutzt werden. Die Lösungen umfassen Backup-to-Disk, umfassenden Speicher und Schutz für Exchange, kontinuierlichen Datenschutz, Zusammenarbeit (Collaboration) und Datenkonsolidierung. "Diese Produkte werden nur durch unsere Partner verkauft, die auch den entsprechenden Service vor Ort bieten können. Die Lösungen sollen möglichst einfach und auch kostengünstig sein", so Dunmire. Wichtig sei etwa auch die Möglichkeit des Fern-Zugriffs für den Partner, um schnell Probleme beheben zu können. "Den KMUs fehlen die spezialisierten Mitarbeiter für ihre oft sehr spezifischen Anforderungen. Da können unsere Partner einspringen!" Partner mit spezifischen KMU-Kenntnissen werden weiter gesucht, denn die Zahl und die Wünsche der KMUs sind groß.




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8/2011
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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 