Heute werden die Produkte des Unternehmens (ca. 95 Mitarbeiter) vom Desktop bis zum Datenzentrum, von Wireless LANs bis zu Gigabit-Backbones, in lokalen Segmenten und in verteilten Netzwerken eingesetzt. Die Produkte werden in über 60 Ländern über ein breites Netz an Partnern verkauft und von über 5000 Kunden eingesetzt. "Wir sehen weiter eine deutlich steigende Nachfrage nach Netzwerk-Performance-Meßprodukten, da die Netzwerke immer stärker genutzt werden und die Leistungsfähigkeit der Netze oft beeinträchtigt ist", so Bennett.
Fehlerfindung in Echtzeit

John Bennett, Vice President Marketing von WildPackets:“Wir wollen mit unseren Lösungen heuer neue Märkte und neue Personen ansprechen!“
Ein zentraler Vorteil gegenüber Konkurrenzprodukten ist die "Real-Time-Analyse": Während andere Systeme die Pakete erst "fangen" und dann analysieren, passiert die Analyse hier in Echtzeit. "Für die Echtzeit-Fähigkeit haben wir viel Intelligenz in unser System gepackt, um Probleme sofort erkennen zu können", so Coplon. Dank des integrierten "Experten-Systems" verringern sich auch die falschen Alarme. "Wenn wir heute etwa bei VoIP (Internet-Telefonie) einen Qualitätsverlust bei der Sprache feststellen, können wir sehr zielgenau analysieren, wo das Problem liegt", so Bennett.
Kooperationen für neue Produkte

Dovid Coplon, Director of Product Management: „In unserem 2003 vorgestellten Produkt OmniPeak haben wir alle Analyse- Fähigkeiten vereint.“
Durch die Kooperation mit Splunk - das ist eine Suchmaschine, die es erlaubt, Log-Files und andere IT-Daten zu indexieren, zu suchen und zu verwalten - können IT-Administratoren nun die von beiden Systemen gesammelten Daten von einem beliebigen Ort aus auswerten (Remote Control). Die Zusammenarbeit mit Gigamon (Produkt: GigaVUE Data Access Switch) wiederum erweitert das Anwendungsspektrum der Analyse-Werkzeuge auf 10 Gigabit Netzwerke von Layer 2 bis Layer 7.
"Wir wollen mit unseren Lösungen - von der VoIP-Analyse über die Messung der Anwender-Zufriedenheit bis zur forensischen Suche nach Viren etc. - heuer neue Märkte und neue Personen ansprechen", blickt Bennett in die nahe Zukunft. Die Aktivitäten in Europa sollen ausgebaut werden, Kooperationen für spezifische Branchenlösungen werden auch hier angestrebt. Mit einem eigenen Entwickler-Programm ist man zudem auf der Suche nach praktischen "Plug-In`s": "Das durch Partner entwickelte und bisher am stärksten genutzte Plug-In ist das von Google Map, das die Lage der genutzten Internet-Knoten anzeigt", so Coplon. Damit ist es auch den Website-Administratoren möglich zu sehen, woher ihre Besucher kommen.




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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 