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Wirtschaft

Förderungen

IKT-Fördermittelanträge: Hohe Erfolgschance

Obwohl nahezu zwei Drittel aller eingereichten Förderprojekte im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) erfolgreich sind, haben nur 15 Prozent der österreichischen Unternehmen bisher überhaupt einen Antrag gestellt.

Erhebung Nachrichtenagentur pressetext

Das geht aus einer Umfrage hervor, die der Softwarekonzern Microsoft in Kooperation mit der Nachrichtenagentur pressetext durchgeführt hat. Fehlende Information und mangelnde Beratung sind dabei die Hauptgründe, dass die meisten Unternehmen auf IKT-Förderungen verzichten. An der Erhebung nahmen 273 Unternehmensvertreter teil.

Jährlich stehen in Österreich rund 230 Millionen EUR aus etwa 500 Fördermittelprogrammen, die IKT mit einschließen, zur Verfügung, doch nur jeder Zehnte der befragten Unternehmensvertreter kann mit diesen Zahlen etwas anfangen. Lediglich 37 Prozent geben sich darüber informiert, dass die Fördermittel in den vergangenen Jahren deutlich aufgestockt wurden.

Die meisten Befragten wissen auch nicht, an wen sie sich wenden sollen, wenn sie eine IKT-Förderung brauchen. Demgegenüber geben jedoch 63 Prozent an, noch 2006/2007 größere Investitionen im IT-Bereich tätigen zu wollen, wobei die Ausgaben mehrheitlich unter 50.000 Euro liegen (79%).

"Das Wissen um mögliche IKT-Förderungen in Österreich ist gering, das haben wir leider vermutet", sagt Mag. Günter Schneider von Microsoft Österreich, die mit Intel und Hewlett-Packard sowie mit Unterstützung der Wirtschaftskammer Österreich die Initiative EUGA (European Union Grants Advisor) initiiert hat. "Um diese Wissenslücke zu schließen, haben wir im Vorjahr den ‚EU-Fördermittel-Ratgeber' für Klein- und Mittelbetriebe ins Leben gerufen. Denn der vielzitierte ‚Förder-Dschungel' ist keineswegs so komplex, wie es auf den ersten Blick vielleicht aussieht."

Der "EU Fördermittel-Ratgeber" ist eine Initiative von Microsoft und Partnern, um insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen über Fördermittel und Finanzierungsmöglichkeiten der EU, aber auch nationaler und regionaler Stellen zu informieren und sie bei der erfolgreichen Beantragung der Gelder zu unterstützen.

Unter der Adresse www.foerdermittel-ratgeber.at steht eine umfassende Fördermittel-Datenbank kostenlos zur Verfügung.

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MONITOR-Autoren
Mag. Carl-Markus Piswanger

Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. ..mehr..

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