Die Software AG bringt eine Erweiterung für die crossvision SOA Suite auf den Markt: crossvision Master Data Manager (MDM) soll Unternehmen dabei helfen, Informationen aus unterschiedlichen Datenquellen abteilungsübergreifend zu konsolidieren. Die Lösung crossvision MDM stellt diese Daten als Dienst innerhalb einer serviceorientierten Architektur (SOA) zur weiteren Verwendung durch Applikationen bereit. Organisationen erhalten einen zentralen Blick auf geschäftskritische Daten, um diese Informationen für betriebliche Effizienzsteigerungen zu nutzen und Management-Entscheidungen fundierter treffen zu können. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise widersprüchliche Meinungen aus Fachbereichen klären, die aufgrund unterschiedlicher Zahlen zu Kunden und Marktanteilen entstanden sind.
Die neue Lösung arbeitet mit verschiedensten Stammdatensätzen und ist daher nicht limitiert auf typische Daten wie Produkt- oder Kundeninformationen und setzt auf offene Standards wie beispielsweise XML-Schema und J2EE. Wiederverwendbare Services, die ein wichtiger Erfolgsfaktor einer SOA sind, erhalten durch die Verwendung von konsistenten Stammdaten zusätzlichen Mehrwert. crossvision MDM wertet insbesondere Projekte wie die Integration von Legacy-Systemen auf und unterstützt Initiativen für das Business Process Management und die Entwicklung von Composite Applications.
"Eine Vielzahl von Stammdatensätzen, wie zum Beispiel Kundendaten und Produktinformationen, lassen sich hiermit unternehmensweit harmonisieren. Zu den Herausforderungen aller CIOs zählt es, die einheitliche Sicht auf Unternehmensdaten zu erzielen. Dies haben wir erkannt und bieten für diese Aufgabenstellung eine Lösung", erläutert Dr. Peter Kürpick, Vorstandsmitglied der Software AG.
Das Produkt bietet unter anderem:
- eine Konsolidierung redundanter Stammdaten über verschiedene Systeme hinweg,
- die Implementierung eines zentralen Stammdaten-Systems,
- die Vermeidung einer manuellen Punkt-zu-Punkt-Integration von Stammdaten,
- die Bereitstellung konsolidierter Stammdaten über Web-Services für unterschiedliche Anwendungen,
- die Vereinfachung die Wiederverwendung von Web-Services, da alle Services über das zentrale CentraSite Registry/Repository verwaltet werden.



1/2012
8/2011
7/2011


Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 